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Montag, 12. Oktober 2015

Heian-Jingu

Gestern wollte ich ja einen Schrein anschauen, bin aber in ein Strassenfest geraten. Heute hab ich den Schrein und den zugehoerigen Garten nachgeholt.

Der Schrein heisst Heian-Jingu, ist mit etwas ueber 100 Jahren einer der juengeren Schreine, wohl aber trotzdem sehr einflussreich.

Das ist das Tor zum Schrein, hier stand gestern noch eine gigantische Buehne, heute ist davon nichts mehr zu sehen.
Wie ueblich waschen sich die Japaner auch hier die Haende, bevor sie eine religioese Staette betreten. Z.B. an diesem Brunnen:
Oder bei diesem boese dreinschauenden Kollegen
Das hier ist die Haupthalle.
Die Architektur ist dem ehemaligen Kaiserpalast von Kyoto nachempfunden, aber auf 5/8 verkleinert. Hier der sogenannte Ost-Turm:
Der Farbkontrast zwischen den weissen Waenden, den roten Saeulen und dem gruenen Dach ist wirklich beeindruckend.
Ueberall haengen Laternen.
 Und die an die Baeume geknoteten Orakel duerfen auch nicht fehlen.
 Das hier ist eine Miko, eine Schrein-Dienerin.
Miko verkaufen Gluecksbringer, helfen den Shinto-Priestern bei Ritualen und fuehren heilige Taenze auf. Sind aber wohl meist ganz normale Oberschuelerinnen oder Studentinnen, die sich ein wenig Geld dazu verdienen.

Sonntag, 11. Oktober 2015

Strassenfest

Ich wollte heute eigentlich einen ruhigen Tag verbringen, bevor es in zwei Tagen, wenn die Geraete endlich geliefert werden, stressig wird. Ich hab mir einen netten Schrein nicht weit von meiner Unterkunft ausgesucht, den ich mir anschauen wollte.

Nur bin ich dummerweise in ein riesiges Strassenfest geraten. Die Strasse, die zum Schrein fuehrt, war gesperrt. Das hier ist eines der groessten Torii Japans, das zum Schein gehoert.
Ueberall waren Buehnen aufgebaut, auf denen getanzt wurde.
Hier haben zunaechst ein paar Kids getanzt:
 spaeter noch ein paar Jugendliche.
 Hier kann man hinten schon das Eigangstor zum Schrein erkennen. Direkt davor war die Hauptbuehne der Veranstaltung aufgebaut.
 Hier tanzten wirklich riesige Gruppen mit bestimmt 30 und mehr Mitgliedern.
 Es gab auch eine Menge Staende, an denen fuer Speis und Trank gesorgt war.
 Nochmal ein Blick von hinten auf die Hauptbuehne, mit Torii.
Was das fuer ein Festival war? Ich habe ehrlichgesagt keine Ahnung. Aber gross und voll war's!

Dienstag, 29. November 2011

Jishu-Jinja

Jishu-Jinja ist ein Schrein auf dem Gelaende des Kiyomizu Dera.

Das ist das Eingangstor:
Ein wasserspeiender Drache:
Ein kleinerer Schrein mit Fuechsen und Lampions:
 Ein weisser Pluesch-Hase:
Mehr Statuen:
Und noch eines der Gebaeude des Schreins:
Es war dort alles sehr eng. Sehr viele Leute, sehr wenig platz. Vor allem zu wenig Platz zum ordentlich Fotografieren ;)

Samstag, 26. November 2011

Yasaka-Jinja

Dieses Tor fuehrt in den Yasaka-Schrein, im Osten Kyotos.
Drinnen sind viele, viele kleine Schreine, die alle einen anderen Stil haben:
Das ist nur eine Auswahl von allen, die ich da gesehen habe. Es waren noch viel mehr.
Vor einem der kleinen Schreine stand er herum:
Und ein in Stein gehauener, sehr hoher Wagen:
Das Dargestellte ist einer der Wagen, die beim Gion-Festival durch Kyoto gezogen werden.

Das Hauptgebaeude des Schreins ist deutlich groesser und sieht so aus:
An den drei herunter-haengenden Seilen, vor denen die ganzen Leute stehen, befinden sich wieder Glocken. Die Japaner stehen brav in Dreier-Reihe an, um Geld zu spenden, einmal zu bömmeln, zweimal zu klatschen und sich zweimal zu verbeugen.  Aber erst, wenn sie an der Reihe sind.

Gegenueber des Hauptgebaeudes befindet sich noch eine sehr schoen geschmueckte Buehne:
Die Lampions sind alle sehr schoen beschriftet:
Das ganze Gelaende wird abends von roten Laternen beleuchtet:
Nochmal, weil sie wirklich beeindruckend war, die Buehne, vor dem abendlichen Himmel:

Sonntag, 13. November 2011

Kasuga Taisha

Kasuga Taisha ist ein Schrein in Nara. Leider war ich zu spaet, um ins Innere des Schreines gehen zu koennen. Daher gibt's nur ein paar Fotos von aussen.
Das hier ist eines der Eingangstore:
Es haengen ueberall viele Laternen
Auf dem Weg zum Schrein und um den Schrein herum finden sich unzaehlige steinerne Laternen
Es gibt keinen wasserspuckenden Drachen, dafuer aber einen wasserspuckenden Hirsch
Apropos. Ich hatte ja von den heiligen Rehen berichtet. Die Priester im Kasuga Taisha Schrein stutzen den Rehboecken im Oktober das Geweih, deshalb hat keiner der Rehboecke eines, falls sich jemand gewundert haben sollte.

Montag, 7. November 2011

Namenloser Schrein

Ich hab wirklich alles versucht, um herauszufinden, wie dieser Schein heisst, an dem ich gestern war. Ich bin aber leider gescheitert. Trotzdem will ich die Fotos zeigen.
Das Eingangstor:
2 etwas finster dreinschauende Bewacher:
Einen wasserspuckenden Drachen hab ich auch gefunden, sehr gut versteckt zwischen Steinen und Wurzeln:
Direkt nebeneinander stehen 2 Hallen:
Drinnen siehts so aus:
Es gab auch noch einen kleinen Stand mit allerlei gesegneten Gluecksbringern (O-Mamori) mit einer Kasse des Vertrauens
Die Papiertuetchen in der oberen rechten Schale sind etwas spezielles. Das sind Papierstreifen mit Vorhersagen fuer die Person die das jeweilige Tuetchen oeffnet, Omikuji genannt. Ist die Vorhersage gut, nimmt man das Papierchen ueblicherweise mit nach Hause, ist sie schlecht, wird der Papierstreifen an einen Baum auf dem Tempelgelaende gebunden. Ist kein geeigneter Baum da, wird meist ein Gestell dafuer zur Verfuegung gestellt.
Der Glaube ist, dass die schlechte Vorhersage von da auf eine andere Person uebergeht. Hier noch ein Bild der daran geknoteten Papierstreifen.