Als ich mit dem Tempozan Riesenrad gefahren bin, hatte ich im Hafen von Osaka ein sehr interessantes Schiff gesehen. Mit dem bin ich heute gefahren. Das Schiff heisst Santa Maria und ist ein Nachbau des Schiffes von Christopher Columbus, allerdings doppelt so gross wie das Original. So sieht sie aus:
Herr Columbus ist an Bord auch zugegen:
Das Schiff liegt nicht nur im Hafen, es wird fuer Hafenrundfahrten durch den Hafen von Osaka benutzt. Und eine ebensolche habe ich mitgemacht. Wofuer allerdings bei der Hafenrundfahrt die Kanonen benoetigt werden, hat sich mir nicht erschlossen:
Der Ausguck war auch nicht besetzt, so wird das mit dem Entern auch nichts:
Blick nach vorne, kurz vorm Ablegen. Man kann durch die Takelage das Tempozan Riesenrad erkennen:
Als erstes ging's unter der Tempozan-Bruecke durch:
Ein kurzes Stueck in Richtung Innenstadt von Osaka:
Vorbei an den Universal Studios Osaka, was nicht etwa ein Filmset ist, sondern ein Vergnuegungspark:
Dann wieder zurueck unter der Tempozan-Bruecke durch, Richtung Oelhafen, wo es bestialisch gestunken hat:
Weiter bis fast zum Schiffahrtsmuseum:
Der WTC Cosmo Tower ist auch zum Greifen nah:
Weiter an einem Containerhafen vorbei:
Unter der Minato-Bruecke durch, die die weltweit drittgroesste Auslegerbruecke ist, und Fahrspuren auf zwei Etagen hat:
Vorbei an Ikea
und dieser abenteuerlichen Brueckenkonstruktion:
Dann wieder zurueck unter der Minato Bruecke durch, hier noch ein paar Details dieser aussergewoehnlichen Konstruktion:
Zurueck zum Liegeplatz der Santa Maria am Kaiyukan Aquarium:
Nachdem sie fuer die naechste Tour abgelegt hat, hab ich sie nochmal fotografieren koennen:
Wirklich ein schoenes Schiff. Leider waren alle Durchsagen und Erklaerungen auf Japanisch. Von daher hat die Hafenrundfahrt als Hafenrundfahrt nicht viel gebracht, aber es wars trotzdem wert, mal mit diesem Schiff zu Fahren.
Montag, 5. Dezember 2011
Sonntag, 4. Dezember 2011
Cosmo Tower Aussichtsplatform
Im Beitrag ueber das Tempozan-Riesenrad hatte ich schon erwaehnt, dass es in einem Hochhaus im Hafenbezirk eine Aussichtsplatform gibt. Heute bin ich dort gewesen, kurz nach Sonnenuntergang. Eigentlich hatte ich gehofft, den Sonnenuntergang von oben zu sehen, war dann aber etwa 15 Minuten zu spaet.
Erstmal das Gebaeude, was auch auf den Namen Osaka World Trade Center hoert und das hoechste Gebaeude in West-Japan ist:
Dort, im 55. Stockwerk, in dem um 90 Grad verdrehten Aufbau auf dem Gebaeude, ist in 252 Metern Hoehe die Besucherplatform.
Die Lobby des Gebaeudes sieht so aus:
Per Glas-Aufzug geht's aussen am Gebaeude in den 51. Stock, von da geht's weiter mit Rolltreppen. Ueber diese scheinbar endlos lange Rolltreppe gelangt man von der 53. Etage des Gebaeudes endlich auf die Besucherplatform:
Dort oben sieht's, wenn's dunkel ist, so aus:
Und die Aussicht:
Hier ist gerade die Sonne hinter dem Horizont verschwunden:
Blick von oben auf die Lobby (ja, das ist eine 8-spurige Strasse!):
Der Himmel sah zeitweilig ziemlich bedrohlich, aber dennoch beeindruckend schoen aus:
Blick in Richtung Kobe, man kann mittig im Bild die Kuppel des Seefahrtsmuseums sehen:
Nochmal Kobe, etwas rangezoomt:
Am linken Bildrand kann man eine Bruecke erkennen, die nachts bunt beleuchtet ist. Es handelt sich um die Akashi-Kaikyo-Bruecke, die eine Insel mit dem Festland verbindet. Es gibt ein paar interessante Details zu der Bruecke. Sie ist die laengste Haengebruecke der Welt. Waehrend des Kobe-Erdbebens war die Bruecke noch im Bau, das Epizentrum lag nur wenige Kilometer vom oestlichen Brueckenpfeiler entfernt. Die Bruecke ist knapp einen Meter laenger geworden als urspruenglich geplant, da das Erdbeben zu dem Zeitpunkt schon stehenden Pfeiler auseinander geschoben hat.
Blick in die Innenstadt von Osaka mit dem Tempozan-Riesenrad im Vordergrund:
Ist orange beleuchtet, das heisst, morgen wird schoenes Wetter!
Die Innenstadt, etwas herangezoomt:
Andere Richtung, auch Osaka:
Blick auf die Ostseite der Bucht von Osaka:
Wirklich, wirklich beeindruckend das ganze. Aussichtsplattformen ueber Grossstaedten sind nachts sehr atemberaubend. Ich war letztes Jahr tagsueber im hoechsten Gebaeude Japans (der Landmark Tower in Yokohama) und fand den mit Abstand nicht so beeindruckend, wie die naechtlichen Ausfluege auf die Hochhaeuser.
So, noch ein Blick zurueck auf das World Trade Center:
Erstmal das Gebaeude, was auch auf den Namen Osaka World Trade Center hoert und das hoechste Gebaeude in West-Japan ist:
Dort, im 55. Stockwerk, in dem um 90 Grad verdrehten Aufbau auf dem Gebaeude, ist in 252 Metern Hoehe die Besucherplatform.
Die Lobby des Gebaeudes sieht so aus:
Per Glas-Aufzug geht's aussen am Gebaeude in den 51. Stock, von da geht's weiter mit Rolltreppen. Ueber diese scheinbar endlos lange Rolltreppe gelangt man von der 53. Etage des Gebaeudes endlich auf die Besucherplatform:
Dort oben sieht's, wenn's dunkel ist, so aus:
Und die Aussicht:
Hier ist gerade die Sonne hinter dem Horizont verschwunden:
Blick von oben auf die Lobby (ja, das ist eine 8-spurige Strasse!):
Der Himmel sah zeitweilig ziemlich bedrohlich, aber dennoch beeindruckend schoen aus:
Blick in Richtung Kobe, man kann mittig im Bild die Kuppel des Seefahrtsmuseums sehen:
Nochmal Kobe, etwas rangezoomt:
Am linken Bildrand kann man eine Bruecke erkennen, die nachts bunt beleuchtet ist. Es handelt sich um die Akashi-Kaikyo-Bruecke, die eine Insel mit dem Festland verbindet. Es gibt ein paar interessante Details zu der Bruecke. Sie ist die laengste Haengebruecke der Welt. Waehrend des Kobe-Erdbebens war die Bruecke noch im Bau, das Epizentrum lag nur wenige Kilometer vom oestlichen Brueckenpfeiler entfernt. Die Bruecke ist knapp einen Meter laenger geworden als urspruenglich geplant, da das Erdbeben zu dem Zeitpunkt schon stehenden Pfeiler auseinander geschoben hat.
Blick in die Innenstadt von Osaka mit dem Tempozan-Riesenrad im Vordergrund:
Ist orange beleuchtet, das heisst, morgen wird schoenes Wetter!
Die Innenstadt, etwas herangezoomt:
Andere Richtung, auch Osaka:
Blick auf die Ostseite der Bucht von Osaka:
Wirklich, wirklich beeindruckend das ganze. Aussichtsplattformen ueber Grossstaedten sind nachts sehr atemberaubend. Ich war letztes Jahr tagsueber im hoechsten Gebaeude Japans (der Landmark Tower in Yokohama) und fand den mit Abstand nicht so beeindruckend, wie die naechtlichen Ausfluege auf die Hochhaeuser.
So, noch ein Blick zurueck auf das World Trade Center:
Seefahrtsmuseum Osaka
Das Museum ist im Hafen angesiedelt, ganz in der Naehe des Riesenrades, auf dem ich schon mitgefahren bin.
Das Gebaeude selbst ist eine riesige Glaskuppel, die ohne sichtbaren Zugang in der Bucht von Osaka steht:
Auf dem Land gehoert noch ein kleineres Gebaeude dazu, in dem man die Eintrittskarte kauft, und die sieht so aus:
Allerdings wird man die gleich wieder los, die steckt man in einen Muenzschlitz, der einem die Tore zu Aufzuegen oeffnet. Mit den Aufzuegen geht's runter, und dort unten findet sich ein langer Gang, der unter dem Meer hindurch in die Glaskuppel fuehrt:
Dass man wirklich unterm Meer ist sieht man daran, dass es nach oben 4 kleine Fenster gibt, ueber denen sich Fische tummeln.
Drueben angekommen gibt's erstmal ein paar kleinere Schiffsmodelle hinter Glas, unter anderem die hier:
In der Kuppel selbst arbeitet man sich langsam vom 4. Stock nach unten, immer um diesen Nachbau eines Handelsschiffes herum nach unten:
Der Bug aus der Naehe:
Man kann auch im Schiff in den Laderaum gehen, dort sieht's so aus:
Ein Schrein darf natuerlich auch an Bord nicht fehlen:
Nochmal das ganze Schiff, von weiter unten:
In kleinen Raeumen seitlich waren noch ein paar kleinere Ausstellungen, eigentlich fast nur Fotos und Grafiken. Allerdings war alles ausschliesslich in Japanisch erklaert, leider.
Es gab noch ein kleines Modell vom grossen Modell:
Und es wurden die Werkzeuge gezeigt, die verwendet wurden, um das grosse Modell zu bauen:
Schoenes Gebaeude, schoenes Schiff, schade, dass es ausser dem Schiff nicht allzu viel anderes zu sehen gibt, und dass es keine englischen Erklaerungen gibt.
Das Gebaeude selbst ist eine riesige Glaskuppel, die ohne sichtbaren Zugang in der Bucht von Osaka steht:
Auf dem Land gehoert noch ein kleineres Gebaeude dazu, in dem man die Eintrittskarte kauft, und die sieht so aus:
Allerdings wird man die gleich wieder los, die steckt man in einen Muenzschlitz, der einem die Tore zu Aufzuegen oeffnet. Mit den Aufzuegen geht's runter, und dort unten findet sich ein langer Gang, der unter dem Meer hindurch in die Glaskuppel fuehrt:
Dass man wirklich unterm Meer ist sieht man daran, dass es nach oben 4 kleine Fenster gibt, ueber denen sich Fische tummeln.
Drueben angekommen gibt's erstmal ein paar kleinere Schiffsmodelle hinter Glas, unter anderem die hier:
In der Kuppel selbst arbeitet man sich langsam vom 4. Stock nach unten, immer um diesen Nachbau eines Handelsschiffes herum nach unten:
Der Bug aus der Naehe:
Man kann auch im Schiff in den Laderaum gehen, dort sieht's so aus:
Ein Schrein darf natuerlich auch an Bord nicht fehlen:
Nochmal das ganze Schiff, von weiter unten:
In kleinen Raeumen seitlich waren noch ein paar kleinere Ausstellungen, eigentlich fast nur Fotos und Grafiken. Allerdings war alles ausschliesslich in Japanisch erklaert, leider.
Es gab noch ein kleines Modell vom grossen Modell:
Und es wurden die Werkzeuge gezeigt, die verwendet wurden, um das grosse Modell zu bauen:
Schoenes Gebaeude, schoenes Schiff, schade, dass es ausser dem Schiff nicht allzu viel anderes zu sehen gibt, und dass es keine englischen Erklaerungen gibt.
Nagai Botanischer Garten
Un in das Naturkundemuseum zu kommen, musste man ein Stueck durch den Botanischen Garten in Osaka.
Es gab ein paar nette Arrangements zu sehen, hauptsaechlich mit Stiefmuetterchen. Zum Beispiel dieses hier, direkt vor dem Naturkundemuseum:
Von der anderen Seite:
Diese beiden Ecken waren auch recht nett gestaltet:
Noch ein paar Nahaufnahmen:
Dieses Stiefmuetterchen-Arrangement finde ich klasse!
Der botanische Garten scheint recht weitlaeufig zu sein, mit verschiedensten Themen. Der zentrale Teich war leider leer und vertrocknet. Da ich nicht erwartet habe, dass viel blueht, bin ich nicht viel weiter gegangen. Das was ich gesehen habe, war aber super!
Es gab ein paar nette Arrangements zu sehen, hauptsaechlich mit Stiefmuetterchen. Zum Beispiel dieses hier, direkt vor dem Naturkundemuseum:
Von der anderen Seite:
Diese beiden Ecken waren auch recht nett gestaltet:
Noch ein paar Nahaufnahmen:
Dieses Stiefmuetterchen-Arrangement finde ich klasse!
Der botanische Garten scheint recht weitlaeufig zu sein, mit verschiedensten Themen. Der zentrale Teich war leider leer und vertrocknet. Da ich nicht erwartet habe, dass viel blueht, bin ich nicht viel weiter gegangen. Das was ich gesehen habe, war aber super!
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