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Sonntag, 4. Dezember 2011

Seefahrtsmuseum Osaka

Das Museum ist im Hafen angesiedelt, ganz in der Naehe des Riesenrades, auf dem ich schon mitgefahren bin.

Das Gebaeude selbst ist eine riesige Glaskuppel, die ohne sichtbaren Zugang in der Bucht von Osaka steht:
Auf dem Land gehoert noch ein kleineres Gebaeude dazu, in dem man die Eintrittskarte kauft, und die sieht so aus:
Allerdings wird man die gleich wieder los, die steckt man in einen Muenzschlitz, der einem die Tore zu Aufzuegen oeffnet. Mit den Aufzuegen geht's runter, und dort unten findet sich ein langer Gang, der unter dem Meer hindurch in die Glaskuppel fuehrt:
Dass man wirklich unterm Meer ist sieht man daran, dass es nach oben 4 kleine Fenster gibt, ueber denen sich Fische tummeln.


Drueben angekommen gibt's erstmal ein paar kleinere Schiffsmodelle hinter Glas, unter anderem die hier:
In der Kuppel selbst arbeitet man sich langsam vom 4. Stock nach unten, immer um diesen Nachbau eines Handelsschiffes herum nach unten:
 Der Bug aus der Naehe:
Man kann auch im Schiff in den Laderaum gehen, dort sieht's so aus:
 Ein Schrein darf natuerlich auch an Bord nicht fehlen:
Nochmal das ganze Schiff, von weiter unten:
In kleinen Raeumen seitlich waren noch ein paar kleinere Ausstellungen, eigentlich fast nur Fotos und Grafiken. Allerdings war alles ausschliesslich in Japanisch erklaert, leider.

Es gab noch ein kleines Modell vom grossen Modell:
 Und es wurden die Werkzeuge gezeigt, die verwendet wurden, um das grosse Modell zu bauen:
Schoenes Gebaeude, schoenes Schiff, schade, dass es ausser dem Schiff nicht allzu viel anderes zu sehen gibt, und dass es keine englischen Erklaerungen gibt.

Naturkundemuseum Osaka

Etwas weiter weg und recht schwer zu finden war das Naturkundemuseum. Man muss durch das Informationszentrum eines Sport-Parks in den botanischen Garten gehen, und von da aus kann man ins Naturkundemuesum.

Dieses Walskelett haengt vorm Eingang:
Drinnen gibt's erstmal Nachbildungen von einem Elefanten und von einem hirschaehnlichen Tier, dessen Namen ich mir nicht gemerkt hab:
Apropos Namen, es war alles in japanisch. Bis auf die lateinischen Namen, die waren in lateinisch. Von daher waren auch die Erklaerungen zu den Ausstellungsstuecken ziemlich nutzlos. Bei einigen gab's wenigstens noch englische Ueberschriften, so dass man sich einigermassen denken konnte, was das nun darstellen soll, aber meistens fehlte sogar das. Schade.

Ein paar Fotos hab ich aber dennoch gemacht. Hier ein Raum voller fossiler Skelette:
Darunter waren unter anderem ein Mamut:
 Ein Turannosaurus-Schaedel:
 Ein kleiner Namenloser:
 und ein Elch.
 Im Nachbarraum gabs noch einen Elefanten:
Am beeindruckendsten fand ich aber die Schmetterlings-Sammlung. Neben vielen, vielen kleinen Vitrinen gab's diese riesige Wandtafel mit Schmetterlingen und einigen anderen Insekten, vor allem Kaefern:
 Die Anordnung hat sich mir nicht ganz erschlossen. Irgendwas mit der raeumlichen Verteilung der Arten koennte es zu tun haben, muss es aber nicht. Noch ein paar Details:
 Ziemlich zusammenhangslos gab's noch eine Sammlung an Halbedelsteinen:
 Eine Karettschildkroete:
 Und dieses riesige Monster, dessen Arme so lang sind, wie ich hoch, und zwar jeder einzelne!

Ich fand's schade, dass es keine englischen Erklaerungen gab. Potential hat das Museum sicher, aber vermutlich verirren sich einfach zu wenige Touristen da hin, dass sich englische Erklaerungen lohnen wuerden.

Freitag, 2. Dezember 2011

Kaiyukan Aquarium

Im Hafenbezirk Osakas gibt's ein Aquarium, in dem ich heute war. So sieht's von aussen aus:
Drinnen gibt's als erstes einen Tunnel, in dem man von Wasser umgeben ist:
 Das ist einer der Rochen aus dem Becken:
Dann kommt man zum Maskottchen des Aquariums, einem Pluesch-Walhai:
Den gibt's spaeter auch noch in echt zu sehen!


Als naechstes kommt man zu einem Becken mit Ottern, die im uebrigen ganz furchtbar suesse Pfoetchen haben:
Dann kommen Seeotter, die eine ganze Nummer groesser sind:
Dann die Seeloewen, die nochmal um einiges groesser sind. Die hatten aber auch Nachwuchs, der kleine hier ist erst ein paar Monate alt:
Danach beginnen die Fischbecken.
Bei diesem putzigen (und GROSSEN) Kerlchen hatte ich ein kleines Deja-Vu:
Dann gab's noch eine Kolonie Pinguine zu bestaunen, die sogar sowas wie Schnee hatten:
Er hier hatte es sich in einem alten Abwasserrohr gemuetlich gemacht:
Waehrend er auf Beute wartete:
Direkt danach kam man zum grossen Becken. Das ist immerhin 34 Meter lang und 9 Meter tief. Dort wohnt der Walhai, dessen Pluesch-Kumpel es schon oben zu sehen gab:
Der hat sicher eine Laenge von dreineinhalb, vier Metern.
Nochmal etwas naeher:
Er hat ein paar Kollegen im Becken, unter anderem sie hier:
Eine ganze Menge Rochen:
Haie:
Und andere Fische:
In einem mit Netzen abgetrennten Bereich des gleichen Beckens lebt ein Manta
Und dieser komische Fisch ist irgendwann im Hai-Becken aufgetaucht:
Es gab auch noch ein Becken mit zwei Schildkroeten:
In dem auch allerlei bunte Fische schwammen:
 Und in einem weiteren Becken wohnten sie hier:
Gruselig!

Quallen waren auch ausgestellt:
Und Polypen:

Ist ein wirklich richtig schoenes Aquarium. Ich hab gelesen, dass es eines der groessten Aquarien weltweit ist. Was vermutlich am riesigen Hai-Tank liegt. Der Weg durch das Aquarium windet sich langsam aber sicher um diesen zentralen Tank nach unten. An den Seiten sind weitere Becken. Alle Tierarten sind in Englisch und Lateinisch (neben, natuerlich, Japanisch) aufgelistet, so dass man auch als Nicht-Japanisch-Sprechender was davon hat. Sehr empfehlenswert!