Ich hab was entdeckt. Ich glaube, auch mit Fotos wird mir das keiner glauben. Ich glaubs selbst nicht so richtig. Also, das hab ich entdeckt:
Das sind, wie man eventuell sehen kann, Sendung-mit-der-Maus-Socken. Gekauft mitten in Kyoto.
Ich hab ein bisschen herumgesucht, und tatsaechlich, die Maus wurde auch ins japanische synchronisiert und hier ausgestrahlt. Sie hat sogar eine japanische Webseite.
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Dienstag, 29. November 2011
Freitag, 25. November 2011
Gepackt
Wir haben heute morgen wieder alles Equipment in die Kiste zurueck gepackt.
Gegen 14:00 wurde sie dann abgeholt.
Hoffentlich wird sie nicht noch mehr kaputt gemacht, als sie schon ist. Tschuess, Kiste. Wir treffen uns in Deutschland!
Gegen 14:00 wurde sie dann abgeholt.
Hoffentlich wird sie nicht noch mehr kaputt gemacht, als sie schon ist. Tschuess, Kiste. Wir treffen uns in Deutschland!
Montag, 7. November 2011
Haarschmuck
Ich hab mir ein Stueck Haarschmuck gegoennt. Hier in Japan ist aufwaendiger Haarschmuck ein Markenzeichen der Geishas und Maikos, die tragen ueblicherweise sogenannte Kanzashi. Ich hab einen Laden entdeckt, der sehr schoene (und vor allem stabile und bezahlbare) Haarstaebe verkauft.
Diesem Staebchen konnte ich einfach nicht wiederstehen:
Nochmal eine Nahaufnahme der Vorderseite:
Und die Rueckseite:
Schick, oder? Es gibt auch einen Online-Shop, der auf den Namen Teftef hoert, wo es noch mehr Augenschmaus zu sehen gibt.
Diesem Staebchen konnte ich einfach nicht wiederstehen:
Nochmal eine Nahaufnahme der Vorderseite:
Und die Rueckseite:
Schick, oder? Es gibt auch einen Online-Shop, der auf den Namen Teftef hoert, wo es noch mehr Augenschmaus zu sehen gibt.
Dienstag, 1. November 2011
Baumarkt auf Japanisch
Wir hatten ja insgeheim gehofft, mal einen japanischen Baumarkt von innen zu sehen. Diese Hoffnung hat sich jetzt erfuellt. Eine von meinen Pumpen ist kaputt gegangen. Die japanischen Kollegen hatten keine passende da, die sie mir leihen konnten, also musste Ersatz her.
Wir haben uns den Weg zum Baumarkt erklaeren lassen, und sind heute Morgen losgezogen. Dank Google Maps haben wir ihn auch problemlos gefunden. So sieht er aus:
Direkt am Eingang gruesst schon, ganz un-japanisch, die Weihnachtsdeko. Wirkt ein wenig fehlplatziert, so bei 24 Grad im Schatten. Aber ist ja trotzdem schon November.
Drinnen siehts aus, wie in jedem Baumarkt auch. Es gibt beispielsweise Bohrmaschinen:
Und die japanische Version des Fuchsschwanzes:
Diese Saegen, bei uns bekannt unter dem recht passenden Namen Japansäge, sind uebrigens grossartig und, ganz im Gegensatz zum Fuchsschwanz, sehr einfach und mit nur wenig Kraftauwand zu verwenden.
Egal, Schluss mit Werbung! Ungewoehnliches gabs aber auch im Baumarkt. Betten, Tische und Stuehle zum Beispiel, oder Toepfe und Pfannen.
Eine Pumpe haben wir nach ein wenig Sucherei auch gefunden, und zwar diese hier:
Die war zwar die einzige Pumpe der Groessenordnung im Angebot, tut aber exakt das, was ich will. Einen sehr robusten Eindruck macht sie auch, so dass sie die Messkampagne auch ohne Ausfall ueberstehen sollte.
Wir haben uns den Weg zum Baumarkt erklaeren lassen, und sind heute Morgen losgezogen. Dank Google Maps haben wir ihn auch problemlos gefunden. So sieht er aus:
Direkt am Eingang gruesst schon, ganz un-japanisch, die Weihnachtsdeko. Wirkt ein wenig fehlplatziert, so bei 24 Grad im Schatten. Aber ist ja trotzdem schon November.
Drinnen siehts aus, wie in jedem Baumarkt auch. Es gibt beispielsweise Bohrmaschinen:
Und die japanische Version des Fuchsschwanzes:
Diese Saegen, bei uns bekannt unter dem recht passenden Namen Japansäge, sind uebrigens grossartig und, ganz im Gegensatz zum Fuchsschwanz, sehr einfach und mit nur wenig Kraftauwand zu verwenden.
Egal, Schluss mit Werbung! Ungewoehnliches gabs aber auch im Baumarkt. Betten, Tische und Stuehle zum Beispiel, oder Toepfe und Pfannen.
Eine Pumpe haben wir nach ein wenig Sucherei auch gefunden, und zwar diese hier:
Die war zwar die einzige Pumpe der Groessenordnung im Angebot, tut aber exakt das, was ich will. Einen sehr robusten Eindruck macht sie auch, so dass sie die Messkampagne auch ohne Ausfall ueberstehen sollte.
Dienstag, 18. Oktober 2011
1. Aufbautag
Heute waren wir das erste mal am Wind-Wellen-Kanal. Der Blick ueber Kyoto vom Katsura-Campus, auf dem sich der Wind-Wellen-Kanal befindet, ist wirklich sehr schoen.
Der Yoshida-Campus, auf dem wir gestern waren, gaaanz links am Bildrand, hinter dem Bambus versteckt kurz vor den Bergen. Irgendwann reiche ich noch eine Nachtaufnahme von dem Ausblick nach, die ist mindestens genauso schoen.
Der Katsura-Campus ist noch ganz neu. Es wird auch ueberall fleissig gebaut. Im Keller dieses ziemlich neuen Gebaeudes ist der Wind-Wellen-Kanal untergebracht:
So sieht der Hochgeschwindigkeits-Wind-Wellen-Kanal aus:
Zugegeben - so ohne Wind und Wasser ist's reichlich unspektakulaer. Dort waren wir heute den ganzen Tag mit dem Aufbauen der Geraetschaften beschaeftigt. Wir hatten zunaechst einen kleinen Schreckmoment, da unsere Kiste, in der sich die ganzen Geraetschaften befanden, wohl auf der Reise einen ziemlichen Schlag abbekommen hat, wie unschwer an der Beule zu erkennen.
Da gehoert schon einiges an Gewalt dazu, eine Kiste diesen Typs auf die Art und Weise zu verbeulen. Der Inhalt hat es aber, soweit wir heute sehen konnten, trotzdem unbeschadet ueberstanden.
Neben dem Hochgeschwindigkeitskanal, der uns interessiert, gibts noch einen etwas groesseren, laengeren Wind-Wellen-Kanal. Da liefen heute ein paar Testmessungen, ich hab die Gelegenheit genutzt, mal ganz kurz die Kamera drauf zu halten. (Achtung, laut!)
Ja, da laeuft einer dahinter rum. Die Windgeschwindigkeit duerfte ein Stueck hoeher sein, als in den Videos des Heidelberger Wind-Wellen-Kanals die ich vor einer Weile schon gezeigt habe. Ich hab nicht nach der Windgeschwindigkeit gefragt, die japanischen Kollegen, die da arbeiten, hatten heute ziemliche Probleme mit den gruenen Laser, den man etwa in der Bildmitte sieht, da wollte ich nicht weiter stoeren.
Morgen geht's weiter mit dem Aufbauen.
Der Yoshida-Campus, auf dem wir gestern waren, gaaanz links am Bildrand, hinter dem Bambus versteckt kurz vor den Bergen. Irgendwann reiche ich noch eine Nachtaufnahme von dem Ausblick nach, die ist mindestens genauso schoen.
Der Katsura-Campus ist noch ganz neu. Es wird auch ueberall fleissig gebaut. Im Keller dieses ziemlich neuen Gebaeudes ist der Wind-Wellen-Kanal untergebracht:
So sieht der Hochgeschwindigkeits-Wind-Wellen-Kanal aus:
Zugegeben - so ohne Wind und Wasser ist's reichlich unspektakulaer. Dort waren wir heute den ganzen Tag mit dem Aufbauen der Geraetschaften beschaeftigt. Wir hatten zunaechst einen kleinen Schreckmoment, da unsere Kiste, in der sich die ganzen Geraetschaften befanden, wohl auf der Reise einen ziemlichen Schlag abbekommen hat, wie unschwer an der Beule zu erkennen.
Da gehoert schon einiges an Gewalt dazu, eine Kiste diesen Typs auf die Art und Weise zu verbeulen. Der Inhalt hat es aber, soweit wir heute sehen konnten, trotzdem unbeschadet ueberstanden.
Neben dem Hochgeschwindigkeitskanal, der uns interessiert, gibts noch einen etwas groesseren, laengeren Wind-Wellen-Kanal. Da liefen heute ein paar Testmessungen, ich hab die Gelegenheit genutzt, mal ganz kurz die Kamera drauf zu halten. (Achtung, laut!)
Ja, da laeuft einer dahinter rum. Die Windgeschwindigkeit duerfte ein Stueck hoeher sein, als in den Videos des Heidelberger Wind-Wellen-Kanals die ich vor einer Weile schon gezeigt habe. Ich hab nicht nach der Windgeschwindigkeit gefragt, die japanischen Kollegen, die da arbeiten, hatten heute ziemliche Probleme mit den gruenen Laser, den man etwa in der Bildmitte sieht, da wollte ich nicht weiter stoeren.
Morgen geht's weiter mit dem Aufbauen.
Dienstag, 11. Oktober 2011
125 kg
125 Kilogramm, so schwer ist die Kiste mit Gerätschaften, die wir mitnehmen. Ich hoffe, ich habe beim Packen nichts vergessen. Ich habe 95% in doppelter Ausführung mitgenommen, man weiss ja nie, was passiert. Hoffentlich geht von den 5%, die ich nicht doppelt habe, nichts kaputt. Obwohl - so einen japanischen Baumarkt würd ich mir schon gern mal anschauen. Aber bitte MIT Dolmetscher!
Furchtbar aufwändig waren die Zollformalitäten. Jedes kleine Einzelteil, was man mitnehmen möchte, muss haargenau aufgelistet werden, damit mans auch ja wieder mit zurück nach Deutschland nimmt und nicht im Ausland gewinnbringend ohne Umsatzsteuer verkauft. Als ob mir da jemand eine 15-Cent-Schlauchschelle für viel Geld abkaufen würde. Wir haben insgesamt um die 25 Seiten Zollpapiere ausfüllen müssen, auf die dann die Industrie- und Handelskammer mindestens 3 mal so viele Stempel verschiedenster Art gedrückt hat, und sich diese Stempelei mit sagenhaften 130 Euro entlohnen liess. Natürlich mit dreifachem Durchschlag in verschiedensten Farben, das alles.
Witzig war die Spedition. Wir hatten die Kiste mit 1,60 m Länge und 125 kg Gewicht angegeben. Geschickt hat die Spedition zum abholen eine kleine und zierliche Frau mit einem Fiat Doblo. Weiss der Geier, wie sie die Kiste in das Auto bekommen hat.
Nebenan noch ein Bildchen von meinem Kram, der in etwa 2/3 der Kistenfuellung ausgemacht hat. Alles sauber beschriftet, damits der Zoll - und ich selbst - schnell findet.
Furchtbar aufwändig waren die Zollformalitäten. Jedes kleine Einzelteil, was man mitnehmen möchte, muss haargenau aufgelistet werden, damit mans auch ja wieder mit zurück nach Deutschland nimmt und nicht im Ausland gewinnbringend ohne Umsatzsteuer verkauft. Als ob mir da jemand eine 15-Cent-Schlauchschelle für viel Geld abkaufen würde. Wir haben insgesamt um die 25 Seiten Zollpapiere ausfüllen müssen, auf die dann die Industrie- und Handelskammer mindestens 3 mal so viele Stempel verschiedenster Art gedrückt hat, und sich diese Stempelei mit sagenhaften 130 Euro entlohnen liess. Natürlich mit dreifachem Durchschlag in verschiedensten Farben, das alles.
Witzig war die Spedition. Wir hatten die Kiste mit 1,60 m Länge und 125 kg Gewicht angegeben. Geschickt hat die Spedition zum abholen eine kleine und zierliche Frau mit einem Fiat Doblo. Weiss der Geier, wie sie die Kiste in das Auto bekommen hat.
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