Seaside Momochi hab ich eher durch Zufall entdeckt. Eigentlich wollte ich zum Sonnenuntergang auf den Fukuoka Tower, hatte dafuer aber noch ein wenig Zeit. Also bin ich einmal um den Fukuoka Tower rumgelaufen und hab dahinter das hier gesehen:
Sieht aus wie Suedeuropa! Das sind eine Menge Restaurants, auf einer Steg im Meer hinter dem Fukuoka Tower. Und rechts und links erstreckt sich das hier:
Der Strand ist komplett kuenstlich angelegt, aber sehr schoen! Im Sommer ist hier bestimmt viel Betrieb. So hatte ich den Strand fast fuer mich alleine.
Nochmal ein Blick zurueck zum Steg und zum Fukuoka Tower:
Etwa 20 km vor Nagasaki befindet sich eine Insel, die eigentlich auf den Namen Hashima (Grenzinsel) hoert. 'Da gibt's so eine Insel in Japan' hat ja ungefaehr den gleichen Informationswert wie 'Wasser ist nass'. Aber diese Insel ist wirklich speziell. Ende des 19. Jahrhunderts wurde unter der Insel Kohle entdeckt, und der industrielle Abbau begann. Die Insel selbst ist allerdings recht klein, so dass man die Wohnquartiere der Bergarbeiter und deren Familien eher kompakt in die Hoehe baute so dass zu hochzeiten des Kohleabbaus dort ueber 5200 Menschen auf gerademal 0.063 Quadratkilometern lebten. Das war zu der Zeit eine rekordverdaechtige Bevoelkerungsdichte fon ueber 86000 Einwohner pro Quadratkilometer. Zum Vergleich: In Heidelberg sind's gerademal 1400 Einwohner pro Quadratkilometer. Im Januar 1974 wurde von heute auf morgen beschlossen, den Kohleabbau einzustellen. Seit April 1974 ist die Insel unbewohnt. Und die Bewohner haben, bei ihrem fluchtartigen Aufbruch, viele Moebel und persoenliche Gegenstaende zurueckgelassen. Vorstellen kann man sich das vielleicht ein wenig wie Pripyat bei Tschernobyl - bloss ohne Strahlung.
Warum erzaehl ich das? Ich war dort! Allerdings leider nicht auf der Insel selbst, sondern nur einmal rundrum, da der Wellengang zum Anlegen zu hoch war, leider.
Aber von vorn: das hier ist die Black Diamond (nicht Black Pearl, das ist ein anderes Schiff), das Schiff, mit dem ich einmal um Hashima rumgeschippert. Zusammen mit ungefaehr 60 Japanern (oder zumindest Asiaten) - ich war die einzige westliche Touristin an Bord!
Huebscher Katamaran, stimmts?
Nagasaki hat sich alle Muehe gegeben, mir dramatisches Wetter zu praesentieren. Geregnet hat's waehrend der Tour aber zum Glueck nicht, denn ich war die ganze Zeit auf dem Oberdeck, was kein Dach hat.
Auf der Fahrt sind wir an zwei wirklich grossen Mitsubishi-Werften vorbei gekommen:
Irgendwann waren wir dann im offenen Meer - was man am Wellengang deutlich gemerkt hat!
Hier noch ein kurzes Video des Rittes ueber die Wellen (Achtung, laute Windgeraeusche!)
Wenigstens war der Wind angenehm warm, so dass alles was nass geworden ist, schnell wieder getrocknet ist. Allerdings hat das natuerlich eine ziemliche Salzkruste hinterlassen. Irgendwann sassen trotzdem alle mit Regencape da, ich auch.
Dann tauchte am Horizont Hashima auf:
Jetzt sollte auch klar sein, warum dieser Blogpost den Titel Gunkanjima - Kriegsschiffinsel traegt - die Insel ist total zugebaut und sieht von weitem aus wie ein riesiges Schiff! Gunkanjima ist der Spitzname von Hashima, der weit gelaeufiger ist als Hashima selbst.
Wir sind einmal rundrum geschippert, und ich habe versucht, ein paar gute Fotos zu machen - gar nicht so einfach im Gegenlicht mit Salzkruste auf der Linse! Zum Glueck ist meine Kamera spritzwassergeschuetzt!
Hier sieht man gut die Gischt, die aufgewirbelt wird an der Suedspitze von Gunkanjima:
Das hier links duerfte das Schulgebaeude sein:
Das Foto ist von der Rueckfahrt, Gunkanjima im Hintergrund und eine weitere kleine Insel im Vordergrund.
Von noch weiter weg:
Wenn ich's nicht besser wuesste, wuerde ich sagen, das ist wirklich ein Schiff!
Auf der Rueckfahrt ging es unter dieser elegant geschwungenen Bruecke durch:
und unter dieser Schraegseilbruecke:
Das Foto hier ist wirklich aus Japan, und nicht aus der Mittelmeer-Region, wie man vermuten koennte!
Die Kueste ist wirklich ziemlich schroff:
Bei der Einfahrt in den Hafen sind wir dann noch an einem riesigen Gastanker vorbei gefahen:
Und wieder zurueck im Hafen von Nagasaki, jetzt mit richtig schoen sonnigem Wetter:
Einigen Japanern ging es richtig schlecht als der Seegang so hoch war und das Schiff wie verrueckt geschaukelt hat. Ich war viel zu fasziniert, um Seekrank zu werden glaub ich!
Als Fazit: So eine Tour lohnt auf jeden Fall, selbst wenn man auf Gunkanjima nicht an Land gehen kann. Gunkanjima ist ein sehr beeindruckender, einzigartiger Ort, und die Fahrt dahin definitiv ein kleines Abenteuer!
Eigentlich waren die Messungen nur bis 27.10. geplant. Da unsere Geraete so lange auf sich warten lassen haben, haben uns die Japaner netterweise den Wind-Wellen-Kanal eine weitere Woche zur Verfuegung gestellt. Die Messungen sind also in die Verlaengerung gegangen! Das Minimalziel haben wir gerade erreicht, jetzt geht's an die Kuer.
Allerdings musste ich in eine andere Wohnung umziehen, da die Wohnung im Gaestehaus der Uni, in dem ich bisher untergebracht war, schon anderweitig vergeben ist.
Wir haben zum ersten mal in dieser Messkampagne den Wind-Wellen-Kanal auf der hoechsten Windgeschwindigkeit laufen lassen. Dabei werden an der Wasseroberflaeche sehr viele Wassertroepfchen produziert. Und manche von denen werden durch Ritzen und Spalten nach oben aus dem Kanal gedrueckt. Meine armen Messgeraete standen also in einem feinen Spruehregen. Aber nicht lange. Da die Japaner bekanntlich die Schirmherrschaft haben, habe ich meine Geraete schnell und einfach schuetzen koennen:
Ich hab das Gefuehl, dass ich hier schonmal war......
Wir haben gestern noch den Wind-Wellen-Kanal besichtigt. Neu ist die Moeglichkeit, das Wasser zu heizen. Daher auch die Styropor-Isolierungen an den Scheiben. Da wir unter anderem mit Kameras durch die Scheiben schauen wollen, muessen wir sie wohl an einigen Stellen entfernen. Mal sehen, wie gut dann die Heizung funktioniert. Aber erstmal brauchen wir unser Equipment, was trotz grossartigem Einsatz unserer daheimgebliebenen Kollegen noch in Deutschland festhaengt.
Wenn man den Einfluss von Regen untersuchen will, muss man irgendwo Regen her bekommen. Draussen in der Natur ist das recht einfach, man muss lediglich ein wenig Geduld mitbringen, und sich mit dem zufrieden geben, was einem die Natur so bietet. Im Labor ist das schon etwas schwieriger. Man nehme: Eine Plastikwanne, in deren Boden man tausende Loecher bohrt, und statte jedes dieser Loecher mit einer Kanüle aus. So sieht das dann von oben aus:
Und so von unten:
Schuettet man jetzt oben in die Wanne Wasser, laeuft das durch die Kanuelen und loest sich in einzelnen Tropfen ab.
In Aktion kann ichs leider nicht zeigen - das System wird gerade erst im anderen Wind-Wellen-Kanal hier in Kyoto installiert.
Am Montag ist uns der Wellenbrecher am Ende des Wind-Wellen-Kanals kaputt gegangen. Der wird auch gern Strand genannt, obwohl er aus Plastik ist, und nicht aus Sand. Welche Kraefte auf den Strand wirken, und wie der normalerweise aussieht, kann man sich in dem Beitrag nochmal anschauen. Auch da war der Strand schon ein wenig demoliert.
Die obere der beiden Plastik-Geflecht-Matten hat sich am Montag waehrend der Messung an der unteren Befestigung geloest und ist nach hinten, in den Luftauslass geklappt. Die untere der Matten hat sich, bis auf zwei Befestigungspunkte im unteren Bereich auch komplett vom Stahlrohrgestell geloest und schwamm froehlich im Wasser:
Und nochmal als Video:
Ist natuerlich furchtbar nutzlos, ein solcher Strand. Die japanischen Kollegen waren dann am Dienstag morgen so nett, den Strand gleich zu reparieren, so dass wir Dienstag noch eine Messrunde machen konnten. Danach machte er allerdings schon wieder einen leicht demolierten Eindruck. Die Konstruktion scheint nicht die am besten geeignete zu sein. Aber die Kollegen haben versprochen, sich ein besseres System auszudenken.
So, heute haben wir die letzten Messungen gemacht. Die Zeit war furchtbar schnell vorbei, aber wir haben trotzdem viel mehr gemessen, als wir eigentlich geplant hatten. Ich dachte ich bin gluecklich, wenn ich 7 oder 8 Messpunkte hinbekomme. Letztendlich sinds deutlich ueber 20 geworden. Auch mein Kollege, der eigentlich nur mitkommen sollte, um mal zu schauen, ob seine Messmethoden auch hier in Japan anwendbar sind (neudeutsch: Machbarkeitsstudie) kann vermutlich mit den aufgenommenen Daten sogar Aussagen zur Physik machen. Was so eigentlich gar nicht geplant wat, ist aber super, dass alles so gut geklappt hat.
Trotzdem haben wir uns die Zeit genommen, etwas zu 'spielen'. Die meisten Messungen habe ich mit einer Methode gemacht, von der ich recht sicher bin, dass sie funktioniert. Aber ich habe auch zwei Tage darauf verwendet, eine neue Methode auszuprobieren, von der ich noch nicht sicher sagen kann, ob sie nun funktioniert, oder nicht. Wenn sie funkltoniert, ist sie schneller, als die zuverlaessige Methode. Aber das werd ich noch rausfinden, wenn ich mich naeher mit den Daten beschaeftige.
Ich hab auch schon angefangen, meine Messaparatur auseinander zu nehmen, da wir alles am Donnerstag in die Kiste zurueck packen wollen. Morgen ist Feiertag. Und am Freitag kommt auch schon die Spedition, um die Kiste wieder abzuholen. Hoffentlich geht der Transport diesmal ohne weitere Schaeden ueber die Buehne.
Nachdem ich Euch neulich schon den Anfang des Windes gezeigt habe, will ich Euch das Ende des Windes nicht vorenthalten. Das Ende des Wind-Wellen-Kanals sieht so aus:
Unten sieht man den Wellenbrecher/Strand. Hinten gibt's eine Wabenartige Struktur, die sich bis ausserhalb des Gebaeudes zieht, in dem der Windkanal steht.
So siehts aus, wenn die Wellen ueber den Wellenbrecher schwappen:
Das ist nicht die hoechste Windgeschwindigkeit, da wuerde man gar nichts sehen, ausser weisser Gischt, also den Troepfchen, die vom Wind von der Wasseroberflaeche abgerissen werden.
An der Aussenwand des Gebaeudes sieht's so aus, wenn man die Luke oeffnet:
Und weil da einer bei der Konstruktion extrem mitgedacht hat, gibts direkt vor der Luke, in etwa einem Meter Abstand, eine Wand
Hinten an der linken Wand sind die geoeffneten Klappen der Luke zu erkennen, rechts besagte Wand. Heisst also, dass jeglicher Wind, inklusive der mitgerissenen Wassertroepfchen, voll Schmackes gegen die Wand schiessen. Deshalb ist auch auf dem Foto oben alles so nass.
Ich hab mich da mal hingewagt, als der Wind auf Maximalgeschwindigkeit lief. Und bin innerhalb von Sekunden patschnass geworden. Ich hab mal die Kamera in Folie eingepackt, und ums Eck gefilmt.
Entschuldigt die schlechte Kamerafuehrung - ich hab nicht gesehen, was ich gefilmt hab, und war schon froh, ueberhaupt die Luke zu treffen. Was man im Video hoert, sind uebrigens die Einschlaege groesserer Tropfen auf der Folie, mit der ich die Kamera verpackt hab.
Ich hab mich dann auch nochmal oben auf die Mauer gestellt, und nach unten gefilmt. Dort wars erstaunlicherweise nicht ganz so nass:
Interessant daran finde ich, dass nicht immer gleich viel Wasser da rauskommt. Mal ists fuer 10 Sekunden (was bei der Windgeschwindigkeit eine recht lange Zeit ist) recht ruhig, und dann kommen wieder riesige Ladungen Wasser raus. Der Kanal verliert dadurch uebrigens etwas ueber 200 Liter die Minute. Pro Sekunde schiessen also aus der Luke zwischen drei und vier Litern.
Es ist zwar Sonnabend, wir waren heute aber trotzdem messen. Erstens war schlechtes Wetter, es hat gegossen wie aus Eimern, und zweitens ist naechste Woche Mittwoch Feiertag, da ist niemand im Labor und wir koennen nicht so einfach messen.
Ich hab heute mal den Wasserfilter gereinigt, den ich vor meiner Messaparatur habe. Im Filtergehaeuse schwamm das hier rum:
Sah nicht appetitlich aus. Ist aber vermutlich keine Biologie gewesen, zum Glueck. Generell finde ich den Windkanal hier recht schmutzig, ich hab schon sauberere gesehen. So siehts beispielsweise auf dem Boden, unter Wasser aus:
Das ist vermutlich groesstenteils vom Wellenbrecher/Strand abgerissenes Material, was sich bei den Windgeschwindigkeiten wohl nicht ganz verhindern laesst. Aber egal. Der oben erwaehnte Filter schuetzt meine Messaparatur vor zu starker Verschmutzung, das ist alles, was zaehlt.
Ich habe schon zweimalVideos von den Wellen im Wind-Wellen-Kanal gezeigt, die alle am Ende des Kanals, wo die Action am groessten ist, aufgenommen wurden. Der Anfang ist aber auch sehr spannend.
Der hier erzeugt uebrigens den Wind:
Ist ein Radialventilator, der bestimmt 2 Meter Rotordurchmesser hat, und sich maximal bis 800 Runden pro Minute drehen kann. Der Wind wird dann ueber eine leicht schraege Metallplatte auf das Wasser geleitet. Die Metallplatte ist dazu da, dass es keine scharfe Kante gibt, ueber die der Wind erst drueber muss, so dass der Wind moeglichst flach auf das Wasser triff. Man sieht sie hier ganz gut:
Aber genug der Vorrede. Hier erstmal ein paar Bilder, wie es direkt hinter dieser Platte bei maximaler Windgeschwindigkeit aussieht:
Schon nach wenigen Zentimetern loest sich die Wasseroberflaeche auf und Wasertroepfchen werden abgerissen. Blasen gibts auch schon nach so kurzem Weg. Die Wellen sind insgesamt natuerlich viel kleiner als am Ende des Kanals, wo der Wind viel Zeit hatte, das Wasser aufzuschaukeln. Die Wasseroberflaeche, sofern man davon ueberhaupt noch sprechen kann, sieht aber erstaunlicherweise nicht viel anders aus. Oben Troepfchen, in der Mitte irgendwas undefinierbares und unten Blasen.
Heute war Kiyoshi Shimizu hier am Wind-Wellen-Kanal zu Besuch, das ist der Vize-Minister des Ministeriums fuer Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie. Es wurde recht viel vorbereitet, der lange Kanal wurde sogar extra geputzt. Es wurde bei beiden Kanaelen ganz kurz der Wind angemacht, und nach 5 Minuten war der Spuk auch schon wieder vorbei. Ich konnte geradeso ein eher schlechtes Bild von dem Herrn knipsen, bevor er sich wieder umdrehte, und ging.
Und nur dafuer bin ich heute morgen eine Stunde frueher als normalerweise aufgestanden, damit wir mit unserem Messprogramm durchkommen, bevor die Vorfuehrung ist......
Wir haben heute ueber eine Stunde den Wind-Wellen-Kanal auf der hoechsten moeglichen Geschwindigkeit laufen lassen. Da meine Messung wenig persoenliche Interaktion benoetigt, hab ich ein wenig Zeit gehabt, Videos aufzunehmen.
(Achtung, laut! Und: Unbedingt die Aufloesung hochstellen und im Vollbild anschauen!)
Hier sieht man recht schoen, wie die Wellenkaemme von der schnellen Luft regelrecht abgerissen werden. Ein Troepfchen, was von links ins Bild fliegt, braucht uebrigens nur 0,07 Sekunden (7 Hundertstel Sekunden), um am rechten Bildrand anzukommen. Zum Vergleich: Ein Airbag loest in 0,04 Sekunden aus und ein Wimpernschlag dauert etwa 0,1 Sekunde. Deshalb sieht man die abgerissenen Tropfen auch nur als weissen Nebel, die sind einfach zu schnell fuer die Kamera.
Was man auch schoen sieht, sind die Luftblasen, die ins Wasser geschlagen werden. Die Blasen bewegen sich dabei ungefaehr so schnell wie das umgebende Wasser. Daran sieht man, dass sich das Wasser fast nur nach oben und unten bewegt, seitlich so gut wie gar nicht, also dass es bis auf die Auf- und Ab-Bewegung eigentlich fast steht.
Das rote Licht links im Bild kommt von einer Messaparatur, mit der die Form der Oberflaeche detektiert werden soll. Das duerfte aber bei der Windgeschwindigkeit ziemlich schwierig sein. Links im Vordergrund steht noch eine Kamera, mit der man Blasen detektieren, zaehlen und vermessen kann.
Das Dings, was rechts im Bild so rumwabert, ist ein Wellenabsorber, liebevoll auch manchmal Strand genannt. Da Wasser die Eigenschaft hat, ziemlich schwer zu sein, hat der einiges auszuhalten. Daher ist er auch schon ziemlich mitgenommen, normalerweise sollte er nicht so rumflattern.
Mein Kollege aus Heidelberg, der mit mir hier ist, hat neulich eine grossartige Lightshow veranstaltet. Seine Hauptaufgabe ist, Luftblasen zu zaehlen, die von den brechenden Wellen ins Wasser geschlagen werden. Das macht man am geschicktesten, in dem man die Blasen irgendwie fotografiert und den Computer dazu bringt, zu zaehlen. Damit das mit dem Foto besser klappt - Wasser ist durchsichtig, Luft in Blasen ist durchsichtig, und durchsichtige Dinge zu fotografieren ist bekanntlich schwierig - kann man sich eine ganze Menge ausgefuchster Beleuchtungstechniken ueberlegen, die genau das einfacher machen.
Diese rote Beleuchtung hier war urspruenglich nicht fuer die Luftblasen gedacht, aber man kann die Blasen sehr gut sehen:
Das rote, nebelige unten im Wasser sind endlos viele winzige Luftblaeschen. Oben in der Naehe der Wasseroberflaeche sieht man noch mehr, groessere Blasen.
Dieser blaue 'Leuchtturm' ist fuer die Vermessung der Blasen gedacht:
Dass man den Verlauf des Wassers im Wasser sehen kann, liegt wieder an den vielen kleinen und nahe der Oberflaeche auch groesseren Blaeschen im Wasser.
Nochmal beide Beleuchtungstechniken zusammen im Video:
Windgeschwindigkeit waren etwa 200km/h, also ein Hurrican der Kategorie 3.