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Montag, 9. November 2015

Mittendrin statt nur dabei

Mein Hotel hier in Fukuoka ist absolut mittendrin. Zentraler am Zentralbahnhof von Fukuoka (der auf den Namen Hakata hoert) koennte ich nicht wohnen.

Das ist der Blick aus meinem Hotelzimmer in die eine Richtung:
 Und in die andere Richtung ist der Bahnhof Hakata (wenn man weiss, wo man schauen muss, sieht man hinter den Fenstern sogar einen Shinkansen)
 Zwischen den Hochhaeusern kann ich Flugzeuge landen sehen, denn der Flughafen von Fukuoka ist auch nicht weit weg:
 Und so sieht's hier nachts aus:

Samstag, 7. November 2015

Ausblick

Das hier sehe ich, wenn ich aus dem Fenster schaue:
Also wenn ich mir das Gitter in der Scheibe wegdenke. Oder wenn ich das Handy schief aus dem einen Spalt geoeffneten Fenster halte und abdruecke. Mein 'richtiger' Fotoapparat passt leider nicht durch den engen Spalt, den ich mein Fenster oeffnen kann, daher gibt's nur dieses schiefe Handyfoto. Ich find den Ausblick trotzdem klasse, deshalb zeig ich ihn hier.

Mittwoch, 4. November 2015

Balkon-Waschmaschine

In der neuen Wohnung hatte ich meine eigene Waschmaschine. Und die stand auf dem Balkon. Wirklich, ungelogen.

Zoemlich bloed: die Maschine hatte keinen gescheiten Ablauf. Einen Ablaufschlauch gab es zwar, aber der endete einfach auf dem Balkon meines Nachbarn, von wo aus das Wasser dann allerdings auf meinen Balkon zurueck floss. Allerdings war der Balkon auch nicht wirklich benutzbar, da aller verfuegbarer Platz durch die Klimaanlage und eben die Waschmaschine belegt war.

Das scheint es hier haeufiger zu geben, auch in anderen Haeusern habe ich Waschmaschinen auf den Balkons entdeckt, jetzt wo ich drauf achte.

Montag, 2. November 2015

Gast

Anscheinend habe ich hier in meiner Wohnung immer mal wieder einen kleinen Gast, der meine Seife zum Fressen gern hat.
Gesehen hab ich noch niemanden, und sost auch keine Hinterlassenschaften. Scheint aber zu schmecken. Bäääh.

Freitag, 30. Oktober 2015

Umgezogen

Ich bin fuer die letzte zusaetzliche Woche der Messkampagne umgezogen, da ich im Gaestehaus der Uni nicht bleiben konnte. Ich wohne jetzt in einer normalen Mietwohnung, mitten in Kyoto. Die ist sagenhafte 3 Quadratmeter groesser als die im Gaestehaus. Also 18 Quadratmeter statt 15. Und erstaunlicherweise merkt man das sogar.

Hier ein Blick ins Zimmer. Irritierend finde ich die matten Scheiben in den Fenstern, durch die man nicht nach draussen schauen kann. Am rechten Bildrand findet sich ein ziemlich grosser Einbauschrank, den man beinahe schon als begehbaren Kleiderschrank bezeichnen kann. Und der Stuhl ist ein richtiger Schreibtischstuhl und daher viel bequemer als im Gaestehaus.
 Das ist ein Blick in den Gang Richtung Eingangsuer ganz hinten rechts. Nach links geht's in die Kueche.
 Die Kueche sieht so aus:
Wieder ein Herd mit nur einem einzigen Kochfeld. Dafuer aber eine Mikrowelle, ein Reiskocher und ein Heisswasser-Bereiter. Glaub ich zumindest, ist alles in japanisch beschriftet. Koennte aber auch eine Teemaschine sein.  Hinter der Mikrowelle ist noch ein Fenster, an das ich aber leider nicht drankomme.

Das ist das Bad:
Aehnlich eng wie im Gaestehaus, vielleicht sogar noch enger, durch die sich nach innen faltende Falttuer. Besonders schick: Der Duschvorhang in rooooooosa.

 Das ist der Ausblick. Hier merkt man schon eher, dass ich in einer Grosstadt bin. Ungewoehnlich: Obwohl die Wohnung mittendrin ist, ist sie sehr, sehr leise. Nachts ist es wirklich mucksmaeuschenstill. Da unten in den eher traditionellen japanischen Gebaeuden scheinen unter anderem zwei Hunde zu wohnen, die sich manchal 'unterhalten'. Ansonsten hoert man eigentlich nichts.
Grosser Vorteil der Wohnung: Ich verbringe weniger Zeit beim Pendeln im Bus. Nur noch 30-35 Minuten einfach.
Nicht gut: Die Fenster sind nur einfach verglast, geheizt wird, wenn noetig, mit der Klimaanlage, also mit Strom. Nicht wirklich umweltfreundlich.

Nachtrag - Yoshida International House der Kyoto University

Ich habe, bevor ich hier her gekommen bin, leider ziemlich erfolglos versucht, micht ueber die Wohnungen im Gaestehaus der Uni zu informieren. Bis auf einen Grundriss habe ich nichts finden koennen. Daher gibt's hier noch ein paar Bildchen meiner Wohnung im Gaestehaus (genauer im Yoshida International House, Type D).

Das war der Blick von meinem Balkon. Irgendwo da unten links, wo man das kleine Stueck Gras entdecken kann, stand jeden Abend der Trompeter.  Die hoeheren Gebaeude im hintergrund rechts sind das Uni-Krankenhaus. Entsprechend oft sind Krankenwagen die Strasse langgebraust, leider.
 Das hier ist der Balkon. Mehr als ausreichend, um Waesche zu trocknen.
 Hier ein Bilck ins Zimmer. Auf jeden Fall ausreichend. Den Stuhl fand ich allerdings ein wenig unbequem, und es gibt leider nur kabelgebundenes Internet. Den Fernseher hab ich ein einziges Mal benutzt, die meisten Sender waren auf Japanisch, nur einer auf Englisch und ein franzoesischer Sender.
 Vom Zimmer aus geht's direkt in die Kueche, wo es nur eine einzige Herdplatte gibt. Kuehlschrank ist vorhanden, mehr leider nicht. Ein Wasserkocher oder eine Mikrowelle waere noch gut gewesen, gerade fuer Leute mit kuerzeren Aufenthalten wie mich, die sich so ein Geraet nicht anschaffen wollen.
 Von der Kueche aus kommt man in's Bad, was durchaus in die Kategorie Platzangst faellt. Jeder, der ueber 1.50m gross ist, stoesst sich beim Hinsetzen die Knie an der Tuer, sofern die geschlossen ist. Also ich mit meinen 1.53m auch. Autsch. Ausserdem konnte ich die Decke problemlos beruehren, also besonders hoch war der Raum auch nicht. Nicht wirklich fuer grosse Menschen geeignet.
 Hier nochmal ein Blick vom Eingangsbereich in die Wohnung.
 Und das Gebaeude nochmal von aussen. Das sieht nicht nur neu und modern aus, das ist auch neu und modern! Eroeffnung war im Jahr 2013, es ist also gerade mal  2 Jahre alt.
Einziger Nachteil des Gebaeudes: fuer uns war es am falschen Campus. Unsere Experimente finden am Campus am anderen Ende von Kyoto statt, so dass wir jeden Tag zweimal mit dem Bus durch Kyoto mussten. Mindestens 50 Minuten einfache Strecke, selbst mit dem direkten Shuttle-Bus der Uni.

Es ist noch nicht vorbei

Eigentlich waren die Messungen nur bis 27.10. geplant. Da unsere Geraete so lange auf sich warten lassen haben, haben uns die Japaner netterweise den Wind-Wellen-Kanal eine weitere Woche zur Verfuegung gestellt. Die Messungen sind also in die Verlaengerung gegangen! Das Minimalziel haben wir gerade erreicht, jetzt geht's an die Kuer.

Allerdings musste ich in eine andere Wohnung umziehen, da die Wohnung im Gaestehaus der Uni, in dem ich bisher untergebracht war, schon anderweitig vergeben ist.

Donnerstag, 24. September 2015

Angekommen

Nach ungefaehr 23 Stunden Reisedauer (Haustuer zu Haustuer) bin ich gestern hier in Kyoto angekommen.
So sieht das Gaestehaus der Uni in der Daemmerung von aussen aus:
Und das hier ist der Blick von meinem Balkon:
Huebsch, oder? Man merkt gar nicht, dass ich in einer Grossstadt bin, bei dem ganzen Gruen um mich rum.

Mittwoch, 30. November 2011

Umgezogen nach Osaka

Ich bin heute nach Osaka umgezogen. Nach dem eher traditionellen Kyoto ist das ein ziemlicher Kulturschock! Alles ist bunt, alles blinkt wild, und die Haeuser sind 5 mal so hoch wie die in Kyoto.

Das hier ist mein Zimmer:
Und das Bad:
Die Lage scheint super zu sein. Hier ganz in der Naehe ist ein grosser Verkehrsknotenpunkt namens Namba.

Oh ja, hier noch die Aussicht:
Ganz und gar nicht schoen, aber was solls!

Und ich bin in einem Bahnhofskomplex (ja, Komplex: das sind 3 grosse Bahnhoefe von 3 verschiedenen Zuggesellschaften, plus ein U-Bahnhof, alles verbunden durch riesige Einkaufszentren, unterirdisch und ueberirdisch) namens Umeda umgestiegen, in dem sich eine Kollegin vom mir letztes Jahr zweimal verirrt hat. Ist mir nicht passiert, zum Glueck. Allerdings hab ich hier in Namba meine Anschluss-Zuglinie nicht gefunden, war aber nicht weiter schlimm, ich konnte auch von dort aus gut zum Hotel laufen.

Montag, 28. November 2011

Khaosan - Nachtrag

Ich hab heute noch ein Foto des Hotels von aussen geknipst:
Ganz am linken Bildrand sieht man das Haus, was mir die tolle Aussicht beschert.

Samstag, 26. November 2011

Khaosan

Ich bin heute umgezogen, in ein Hostel namens Khao-San. So sieht mein Zimmer aus:
 Sind zwei Betten, ich habs aber als Einzelzimmer gebucht. Das ist der Gang zu den Zimmern:
Schon bevor man diesen Gang betritt, muss man die Schuhe ausziehen:
Und hier der gemeinsam genutzte Bereich mit Waschbecken, Toiletten und Duschen:
Alles ist sehr sauber, sehr neu, super. Im Vergleich zur vorherigen Wohnung fuehlt sichs ein wenig eng an, aber da werd ich mich schon noch dran gewoehnen.

Oh, die Aussicht aus dem Fenster haette ich beinah vergessen - die kann man eigentlich auch vergessen! So siehts aus:
Super, oder? In so 20cm Abstand vor meinem Fenster befindet sich die Wand des Nachbargebaeudes.

Umzug

Heute steht ein Umzug an. Nachdem wir hier fertig sind mit messen, ziehen wir, wie ganz normale Touristen, um in ein Hotel. Mir ist aufgefallen, dass ich noch kein Foto von dem Gebaeude gezeigt habe, in dem mein bisheriges Apartment war. So sieht's aus:
Mein Balkon ist der ganz oben, rechts. Mein Kollege wohnt direkt nebenan.

Montag, 31. Oktober 2011

Unfreiwillig abstinent.

Dass es am Wochenende keine Eintraege von mir gab lag daran, dass der Internetzugang im Apartment ausgefallen ist. Ich hol alle Eintraege nach, die ich am Wochenende gemacht haette. Versprochen!

Ich hoffe, die kriegen den Internetzugang wieder hin, noch ein Wochenende ohne Internet halte ich vermutlich nicht durch! Vor allem dann, wenns (wieder!) regnet.

Samstag, 15. Oktober 2011

Mein Apartment


Ich zeig Euch am besten gleich mal ein paar Fotos von dem Apartment, dass ich die naechsten eineinhalb Monate mein Zuhause nennen werde.
Ist leider, leider furchtbar alt und abgewohnt. Die Preise sind horrend: 10 Quadratmeter plus 7,5 Quadratmeter plus etwas Kueche plus Flur und Bad: 850 Euro im Monat.
Erstaunlicherweise riechen die Tatami-Matten (mit denen der Boden in den Zimmern ausgelegt ist) noch sehr, sehr gut nach, aehm, Tatami-Matten. Ist so ein wenig mit Stroh oder Heu zu vergleichen. Auf jeden Fall ein sehr angenehm frischer Geruch.


Das ist meine Kueche. Geradeaus gehts auf den Balkon, links ins 1. Zimmer.



1. Zimmer, im Hintergrund sieht man das andere Zimmer und den Wandschrank. Ganz links gehts in die Kueche, rechts auf den Balkon.

2. Zimmer mit Wandschrank. Rechts ist das andere Zimmer zu sehen.

Bad, Teil 1. ooooooh roooosa! Die Toilette hat, wider Erwarten, absolut keine Tasten und Knoepfe ausser der natuerlich benoetigten Spuelung. Dafuer hat sie eine Wassersparfunktion: mit dem Wasser, was nach dem Spuelen in den Spuelkasten laeuft, kann man sich gleich die Finger waschen. Find ich prakisch!

Bad Teil 2. Dusche und 'Badewanne', die von der Flaeche her etwa so gross ist wie eine normale Duschwanne. Witzig ist der Ablauf der Badewanne: der ist unten einfach offen und das Wasser laeuft dann quer uebern Fussboden in den Dusch-Ablauf.

Flur mit Eingangstuer, auch lecker rosa.

Und noch ein naechtlicher Blick vom Balkon, Ist dummerweise ein Gitternetz davor (gegen Voegel?).


Das Wetter ist uebrigens ziemlich usselig. Eben hats furchtbar stark geregnet, Luftfeuchte liegt bei gefuehlten 140% und selbst jetzt in der Nacht kuehlt sichs nicht wesentlich ab.