Donnerstag, 15. Oktober 2015

Kyoto von oben

Hier ist gerade noch richtig angenehmes T-Shirt Wetter. In Deutschland hat's ja schon geschneit, hab ich gehoert. So sah es gestern Morgen hier aus:
Das ist der Blick vom Campus Richtung Innenstadt von Kyoto. Huebsch, oder? Leider ist meine Unterkunft am anderen Ende von dem Talkessel, so dass ich morgens und abends je fast eine Stunde unterwegs bin. Aber langes zur Arbeit Pendeln gehoert wohl zu Japan einfach dazu.

Aufgebaut - jetzt geht's endlich los

Nach zwei Tagen Arbeit ist nun alles aufgebaut und installiert, die Messungen koennen endlich starten!

Dienstag, 13. Oktober 2015

Endlich da.

Da sind sie. Endlich. Nach dreieinhalb Wochen.
Jetzt kanns endlich losgehen!

Montag, 12. Oktober 2015

Shin-en: Garten des Heian-Jingu

Zum Heian Schrein gehoert auch ein sehr grosser Landschaftsgarten, der den Namen Shin-En traegt. In diesem Garten gibt es vier verschiedene Landschaften, von denen drei um Teiche herum gestaltet sind.

Der erste Garten ist der einzige ohne grossen Teich. Zumindest einen kleinen Bach gibt es aber. Ansonsten ist der Garten eher wie ein Botanischer Garten angelegt, mit Schildern, die die Pflanzen identifizieren. Hier ein eher landschaftlich gestaltetes Stueck des ersten Gartens:
In einer Ecke versteckt steht dieser alte Eisenbahnwaggon
 Es ziehen sich ueberall kleine Wege und Pfade durch den Garten.
Gar nicht so einfach, da auf dem rechten Weg zu bleiben. Vor allem bei Hinweisschildern wie diesem, von denen sich zu Hauf im ganzen Garten finden:
Fuer alle nicht Englisch-Sprecher: Es zeigt in zwei Richtungen gleichzeitig mit den Worten: "da geht's lang".

Der zweite Garten  ist um einen Seerosenteich herum gestaltet.
Auch hier gibt es Karpfen, allerdings keine Koi.
 Irgendwann kam sie hier auf mich zugepaddelt:
 Der naechste Garten ist auch um einen, diesmal etwas groesseren Teich herum gestaltet.
 Hier kann man den Teich ueberqueren:
Die Saeulen stammen angeblich von einer Bruecke ueber den Kamo-Fluss hier in Kyoto, die aber von einem Erdbeben zerstoert wurde.

Der vierte Garten ist auch der schoenste, finde ich. Zunaechst sieht man am anderen Ufer des Sees dieses Gebaeude, was zum Schrein gehoert
Danach faellt der Blick auf diese ueberdachte Holz-Bruecke, die sich harmonisch in's Gesamtbild einpasst
Die Bruecke aus einer anderen Perspektive:
Auf dem Dach in der Mitte der Bruecke sitzt der hier:
Der erinnert mich ein wenig an die Phoenixe von Byodo-In.

Man kann die Bruecke auch ueberqueren.
 Ein Blick von der Bruecke auf den Teich.
 Und zurueck zum Gebaeude des Schreins.
 Auch von der Bruecke aus, aber in die andere Richtung, sieht man eine kleine Steinbruecke und weitere Gebaeude, die zum Schrein gehoeren.
Ist ein landschaftlich huebsch gestalteter Garten, der sicher in der Kirschbluetezeit oder mit Herbstfaerbung der Baeume richtig grossartig wird. Leider blueht gerade recht wenig.

Heian-Jingu

Gestern wollte ich ja einen Schrein anschauen, bin aber in ein Strassenfest geraten. Heute hab ich den Schrein und den zugehoerigen Garten nachgeholt.

Der Schrein heisst Heian-Jingu, ist mit etwas ueber 100 Jahren einer der juengeren Schreine, wohl aber trotzdem sehr einflussreich.

Das ist das Tor zum Schrein, hier stand gestern noch eine gigantische Buehne, heute ist davon nichts mehr zu sehen.
Wie ueblich waschen sich die Japaner auch hier die Haende, bevor sie eine religioese Staette betreten. Z.B. an diesem Brunnen:
Oder bei diesem boese dreinschauenden Kollegen
Das hier ist die Haupthalle.
Die Architektur ist dem ehemaligen Kaiserpalast von Kyoto nachempfunden, aber auf 5/8 verkleinert. Hier der sogenannte Ost-Turm:
Der Farbkontrast zwischen den weissen Waenden, den roten Saeulen und dem gruenen Dach ist wirklich beeindruckend.
Ueberall haengen Laternen.
 Und die an die Baeume geknoteten Orakel duerfen auch nicht fehlen.
 Das hier ist eine Miko, eine Schrein-Dienerin.
Miko verkaufen Gluecksbringer, helfen den Shinto-Priestern bei Ritualen und fuehren heilige Taenze auf. Sind aber wohl meist ganz normale Oberschuelerinnen oder Studentinnen, die sich ein wenig Geld dazu verdienen.

Sonntag, 11. Oktober 2015

Passt gar nicht zusammen

Das hier hab ich in meinem lokalen Supermarkt entdeckt
 Ja, richtig, das ist ein Broetchen. Belegt mit Nudeln.
Wirklich. Nudeln im Broetchen. Zu dem typisch japanischen, etwas suesslichen, extrem fluffigen schneeweissen Broetchen passen die herzhaften Bratnudeln aber sowas von ueberhaupt gar nicht. Wer auch immer auf so eine Idee gekommen ist......

Strassenfest

Ich wollte heute eigentlich einen ruhigen Tag verbringen, bevor es in zwei Tagen, wenn die Geraete endlich geliefert werden, stressig wird. Ich hab mir einen netten Schrein nicht weit von meiner Unterkunft ausgesucht, den ich mir anschauen wollte.

Nur bin ich dummerweise in ein riesiges Strassenfest geraten. Die Strasse, die zum Schrein fuehrt, war gesperrt. Das hier ist eines der groessten Torii Japans, das zum Schein gehoert.
Ueberall waren Buehnen aufgebaut, auf denen getanzt wurde.
Hier haben zunaechst ein paar Kids getanzt:
 spaeter noch ein paar Jugendliche.
 Hier kann man hinten schon das Eigangstor zum Schrein erkennen. Direkt davor war die Hauptbuehne der Veranstaltung aufgebaut.
 Hier tanzten wirklich riesige Gruppen mit bestimmt 30 und mehr Mitgliedern.
 Es gab auch eine Menge Staende, an denen fuer Speis und Trank gesorgt war.
 Nochmal ein Blick von hinten auf die Hauptbuehne, mit Torii.
Was das fuer ein Festival war? Ich habe ehrlichgesagt keine Ahnung. Aber gross und voll war's!