Das war ein typisches Fruehstueck, was ich im Hotel gegessen habe:
Natuerlich Reis, mit diversen Algensorten als Auflage, dazu gegrillten Fisch, blanchiertes Gemuese, sowas wie pürierten Kartoffelsalat, dazu Bohnen, Salat mit einer leckeren Zitronensosse, Spiegelei, Orangen und gruener Tee. Gelegentlich gab es auch Miso-Suppe, die wird aus Soja hergestellt und mit diversen Einlagen verfeinert.
Dazu, ganz Deutsch: Kaffee! Passt eigentlich nicht zum Rest, macht aber wach.
Wer gern suess fruehstueckt, ist in Sachen japanisches Fruehstueck ziemlich aufgeschmissen.
Was aber in Japan bei keinem Fruehstueck fehlen darf: Natto!
Am Anfang fand ich Natto noch etwas seltsam, aber je oefter ich das probiere, desto mehr mag ich es. Wobei es, wie ich festgestellt habe, da auch deutliche Unterschiede im Geschmack gibt. Im speziellen das aus dem Supermarkt in den Styroporschaelchen ist nicht so meins, das in der Mensa und in den Hotels war aber ganz lecker. Was aber gar keine gute Idee ist: Natto auf den Reis packen. Das verwandelt den Reis in eine glitschige Angelegenheit, die sich mit Staebchen eigentlich nicht mehr unfallfrei essen laesst. Wie die Japaner das trotzdem hinbekommen ist mir ein Raetsel.
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Freitag, 27. November 2015
Montag, 23. November 2015
Tsukiji Fischmarkt
Die Fischauktionshalle hier in Tokyo ist ja ziemlich beruehmt, und immer mal wieder im Fernsehen zu sehen. Da rein zu kommen und bei den Tunfischauktionen zuzusehen ist eigentlich fast unmoeglich: um Punkt 5 Uhr morgens werden die ersten 60 Personen reingelassen. Das wars. 60 am Tag. Ich war allerdings nicht so frueh morgens da, sondern am fruehen Nachmittag, hauptsaechlich, um noch ein letztes Mal gutes Sushi zu essen.
Da geht's zu den Auktionshallen:
Ziemlich unspektakulaer.
In diesen Engen Gassen kann man auch als 'Normalsterblicher' frischen Fisch kaufen:
Und es gibt auch eine Menge Sushi-Restaurants. Ich hab mir, weil's so schoen einfach ist, ein Foerderband-Sushi-Restaurant ausgesucht, in dem ich, glaube ich 2010 schon mal war, kam mir naemlich alles sehr bekannt vor. Foerderband-Sushi geht so: Einfach das Sushi was lecker aussieht vom Foerderband, was am Sitzplatz vorbei laeuft, nehmen und essen. Oder auch direkt beim Sushi-Chef bestellen, wenn gerade nichts leckeres vorbeikommt. Die Teller sind je nach Preis farbcodiert und haben Chips, die automatisch ausgelesen werden koennen. So muessen die Kellner nicht selbst rechnen, mit einem Knopfdruck am Chip-Lesegeraet steht der Endpreis fest. Gruentee und eingelegten Ingwer soviel man will gibt's gratis dazu.
Das waren zwei der leckeren Sushi-Stuecke, die ich hatte:
Flambierter Aal mit Sojasosse, innen ist noch Ei, Frischkaese und ein bisschen Lauch. Lecker! Fuer 9 Teller mit insgesamt 17 Stuecken Sushi hab ich um die 17 Euro bezahlt. Und war pappsatt hinterher.
Da geht's zu den Auktionshallen:
Ziemlich unspektakulaer.
In diesen Engen Gassen kann man auch als 'Normalsterblicher' frischen Fisch kaufen:
Und es gibt auch eine Menge Sushi-Restaurants. Ich hab mir, weil's so schoen einfach ist, ein Foerderband-Sushi-Restaurant ausgesucht, in dem ich, glaube ich 2010 schon mal war, kam mir naemlich alles sehr bekannt vor. Foerderband-Sushi geht so: Einfach das Sushi was lecker aussieht vom Foerderband, was am Sitzplatz vorbei laeuft, nehmen und essen. Oder auch direkt beim Sushi-Chef bestellen, wenn gerade nichts leckeres vorbeikommt. Die Teller sind je nach Preis farbcodiert und haben Chips, die automatisch ausgelesen werden koennen. So muessen die Kellner nicht selbst rechnen, mit einem Knopfdruck am Chip-Lesegeraet steht der Endpreis fest. Gruentee und eingelegten Ingwer soviel man will gibt's gratis dazu.
Das waren zwei der leckeren Sushi-Stuecke, die ich hatte:
Flambierter Aal mit Sojasosse, innen ist noch Ei, Frischkaese und ein bisschen Lauch. Lecker! Fuer 9 Teller mit insgesamt 17 Stuecken Sushi hab ich um die 17 Euro bezahlt. Und war pappsatt hinterher.
Montag, 9. November 2015
Biene Maja
Ich war ziemlich ueberrascht, als ich diese Tuete Bonbons am Bahnhofskiosk entdeckt habe:
Haette ich vorher gewusst, dass die originale Zeichentrickserie Biene Maja eine deutsch-oesterreichisch-japanische Co-Produktion ist, waere ich wohl nicht so ueberrascht gewesen.
Schmecken tun sie aber sehr lecker!
Haette ich vorher gewusst, dass die originale Zeichentrickserie Biene Maja eine deutsch-oesterreichisch-japanische Co-Produktion ist, waere ich wohl nicht so ueberrascht gewesen.
Schmecken tun sie aber sehr lecker!
Freitag, 6. November 2015
Schwarzbrot?
In Kagoshima bin ich an einer Baeckerei vorbei gekommen, in der ich etwas vertrautes lesen konnte:
Na, gesehen? Da steht 'Schwarzbrot'! Das hab ich mir nicht zweimal sagen lassen. Baeckerei-Laeden funktionieren hier ganz anders als in Deutschland, naemlich per Selbstbedienung. Man schnappt sich ein Tablett, eine Gebaeckzange, und schaufelt sich alles auf das Tablett, was man kaufen moechte. An der Kasse wird dann jedes einzelne Stueckchen sauber verpackt, man bezahlt, und fertig.
Also hab ich das 'Schwarzbrot' gesucht. Gefunden hab ich diese beiden Teile hier (fein saeuberlich verpackt, wie versprochen):
Das kleinere von beiden, ausgepackt:
Drinnen waren Suesskartoffel-Stueckchen, Nusssplitter und Orangeat.
Aber: ungewohnt knusprig war's! Die Japaner koennen also doch knusprig backen!
Das groessere von beiden sieht so aus:
Da sind Rosinen und Suesskartoffel-Stueckchen drin.
Die Broetchen schmecken eindeutig mehr nach Zuhause, als nach Japan, aber ein bisschen Japan-Geschmack ist trotzdem dabei. Dennoch fuer japanische Verhaeltnisse richtig gute Broetchen. Zu einem stolzen Preis. Fuer beide Broetchen hab ich 350 Yen bezahlt, das sind umgerechnet sowas wie 2,65 Euro. Fuer zwei Broetchen!
Na, gesehen? Da steht 'Schwarzbrot'! Das hab ich mir nicht zweimal sagen lassen. Baeckerei-Laeden funktionieren hier ganz anders als in Deutschland, naemlich per Selbstbedienung. Man schnappt sich ein Tablett, eine Gebaeckzange, und schaufelt sich alles auf das Tablett, was man kaufen moechte. An der Kasse wird dann jedes einzelne Stueckchen sauber verpackt, man bezahlt, und fertig.
Also hab ich das 'Schwarzbrot' gesucht. Gefunden hab ich diese beiden Teile hier (fein saeuberlich verpackt, wie versprochen):
Das kleinere von beiden, ausgepackt:
Drinnen waren Suesskartoffel-Stueckchen, Nusssplitter und Orangeat.
Aber: ungewohnt knusprig war's! Die Japaner koennen also doch knusprig backen!
Das groessere von beiden sieht so aus:
Da sind Rosinen und Suesskartoffel-Stueckchen drin.
Die Broetchen schmecken eindeutig mehr nach Zuhause, als nach Japan, aber ein bisschen Japan-Geschmack ist trotzdem dabei. Dennoch fuer japanische Verhaeltnisse richtig gute Broetchen. Zu einem stolzen Preis. Fuer beide Broetchen hab ich 350 Yen bezahlt, das sind umgerechnet sowas wie 2,65 Euro. Fuer zwei Broetchen!
Mittwoch, 28. Oktober 2015
Eis, grün
In Deutschland sind gruene Suesspeisen ja meist mit Waldmeister-Geschmack oder Pistazien-Geschmack assoziiert. Hier ist gruen allerdings Tee-Geschmack. Und mit Tee-Geschmack gibt es so ziemlich alles. Das hier:
war ein leckeres Eis mit Gruentee-Geschmack, mit ein wenig Vanille. Das Loeffelchen, was da rechts hinten rausragt, war ein sehr knuspriges, karamelliges Gebaeckstueck, was bis zum Ende des Eises nicht durchgeweicht war. Die Japaner koennen also doch knusprig backen - nur leider nicht beim Brot.
war ein leckeres Eis mit Gruentee-Geschmack, mit ein wenig Vanille. Das Loeffelchen, was da rechts hinten rausragt, war ein sehr knuspriges, karamelliges Gebaeckstueck, was bis zum Ende des Eises nicht durchgeweicht war. Die Japaner koennen also doch knusprig backen - nur leider nicht beim Brot.
Mittwoch, 21. Oktober 2015
Nudelpizza???
Ramen sind hier in Japan, neben anderen Nudelsorten wie Udon und Soba ziemlich beliebt. Auch als Instant-Nudeln als schnelles Abendessen, einfach mit heissem Wasser aufgiessen, kurz warten fertig.
Das hier hab ich neulich in einer Packung Ramen entdeckt:
Ja, sieht aus wie eine Pizza!
Das gehoert wohl so, hab ich mir gedacht, und die 'Pizza' einfach zu den Nudeln ins Wasser geschmissen.
Wo sie sich langsam aber sicher aufloeste in eine ziemlich matschige Masse.
Die Nudeln waren echt gut. Die Matsch-Pizza aber nicht.
Mittlerweile hab ich gelernt: Ist keine Pizza, sondern Tempura, im Teigmantel frittiertes Gemuese. Und das kommt tatsaechlich manchmal in die Suppe - allerdings nicht gleich zu Anfang. Und dass es nicht geschmeckt hat, lag wohl auch eher daran, dass es einebillige preiswerte Instant-Suppe war. Vielleicht wag ich mich hier in der Uni-Kantine mal an das gleiche Gericht, wenn ich's entdecke.
Das hier hab ich neulich in einer Packung Ramen entdeckt:
Ja, sieht aus wie eine Pizza!
Das gehoert wohl so, hab ich mir gedacht, und die 'Pizza' einfach zu den Nudeln ins Wasser geschmissen.
Wo sie sich langsam aber sicher aufloeste in eine ziemlich matschige Masse.
Die Nudeln waren echt gut. Die Matsch-Pizza aber nicht.
Mittlerweile hab ich gelernt: Ist keine Pizza, sondern Tempura, im Teigmantel frittiertes Gemuese. Und das kommt tatsaechlich manchmal in die Suppe - allerdings nicht gleich zu Anfang. Und dass es nicht geschmeckt hat, lag wohl auch eher daran, dass es eine
Mittwoch, 30. September 2015
Seltsame Lebensmittel - Daifukumochi
Mochi ist eine Suessspeise, die aus gestampftem Kleb-Reis hergestellt wird. Und Daifukumochi sind Mochi, die gefuellt sind, meist mit Anko. Anko wiederum ist eine suesse Paste, die aus Adzukibohnen hergestellt wird.
Das das sind Daifukumochi:
Ausgepackt:
Den gruenen, der mit Gruentee gewuerzt ist, angebissen:
da sieht man die Fuellung aus Anko. Der weisse angebissen:
Gleiche Fuellung, auch aus Anko. Im weissen Mochiteig waren auch noch ganze Adzukibohnen, die erstaunlicherweise ein leicht salziges Aroma hatten.
Mochi selbst schmeckt recht fad, ist beinah geschmacklos, und hat eine ungewoehnliche Konsistenz im Mund und quietscht auf den Zaehnen! Anko ist aber lecker. Kann ich mir z.B. als Brotaufstrich super vorstellen.
Das das sind Daifukumochi:
Ausgepackt:
Den gruenen, der mit Gruentee gewuerzt ist, angebissen:
da sieht man die Fuellung aus Anko. Der weisse angebissen:
Gleiche Fuellung, auch aus Anko. Im weissen Mochiteig waren auch noch ganze Adzukibohnen, die erstaunlicherweise ein leicht salziges Aroma hatten.
Mochi selbst schmeckt recht fad, ist beinah geschmacklos, und hat eine ungewoehnliche Konsistenz im Mund und quietscht auf den Zaehnen! Anko ist aber lecker. Kann ich mir z.B. als Brotaufstrich super vorstellen.
Sonntag, 27. September 2015
Filterkaffee auf Japanisch
Ich brauche morgens Kaffee, um in die Gaenge zu kommen. Darauf will ich hier auch nicht verzichten. Nur hab ich hier keine Kaffeemaschine. Bei meinem letzten Aufenthalt hab ich von loeslichem Kaffee gelebt, der nicht wirklich lecker war. Jetzt hab ich was geniales neues entdeckt: Tassenportionen Filterkaffee! So sieht's aus:
Man reisst den Filter einfach entlang der gestrichelten Linie auf, biegt die Papp-Fluegel auseinander und haengt das ganze in die Kaffeetasse:
Jetzt nur noch langsam heisses Wasser durchlaufen lassen:
und fertig ist der Kaffee! Zugegeben, ist jetzt kein Gourmet-Kaffee, aber besser als das loesliche Kaffeepulver ists allemal!
Man reisst den Filter einfach entlang der gestrichelten Linie auf, biegt die Papp-Fluegel auseinander und haengt das ganze in die Kaffeetasse:
Jetzt nur noch langsam heisses Wasser durchlaufen lassen:
und fertig ist der Kaffee! Zugegeben, ist jetzt kein Gourmet-Kaffee, aber besser als das loesliche Kaffeepulver ists allemal!
Freitag, 25. September 2015
Seltsame Lebensmittel - Iwashi Senbei
Iwashi Senbei ist das Popcorn Japans, ein beliebter Snack im Kino. So sieht's aus:
Sieht nicht nur aus wie Fisch, ist auch Fisch. Hering, genaugenommen. Der wird zuerst getrocknet, dann in einer Mixtur aus Sojasosse und Zucker gebacken, mit Sesam bespraenkelt und dann wieder getrocknet. Schmeckt sehr suess, und wider Erwarten gar nicht fischig.
Koennte ich mir durchaus im Kino vorstellen, wobei es doch sehr laut knuspert beim Essen.
Sieht nicht nur aus wie Fisch, ist auch Fisch. Hering, genaugenommen. Der wird zuerst getrocknet, dann in einer Mixtur aus Sojasosse und Zucker gebacken, mit Sesam bespraenkelt und dann wieder getrocknet. Schmeckt sehr suess, und wider Erwarten gar nicht fischig.
Koennte ich mir durchaus im Kino vorstellen, wobei es doch sehr laut knuspert beim Essen.
Montag, 28. November 2011
Abschiedsparty
Wir haben heute, in unserer Freizeit, noch ein letztes mal gearbeitet. Und zwar in Form eines Vortrages, wo wir unsere Messmethoden und die vorlaeufigen Ergebnisse vorgestellt haben. Danach gab's noch eine Abschiedsparty in Form eines Abendessens. Wir hatten uns etwas japanisches gewuenscht, und haben auch etwas sehr japanisches erhalten. So richtig mit Schuhe ausziehen, auf dem Boden sitzen und so.
Diesmal hab ich vom Essen ein paar Fotos gemacht.
Lecker frittierter Fisch und Krabben:
Gegrillte Fleisch-Spiesse mit Gemuese:
Ein gebratener Fisch:
Sashimi, also roher Fisch:
Tempura, das ist mit Teig ummanteltes, frittiertes Gemuese:
Sauer eingelegtes Gemuese mit Chili-Streifen:
Reishaeppchen mit Fuellung und Ingwer:
Diesmal hab ich vom Essen ein paar Fotos gemacht.
Lecker frittierter Fisch und Krabben:
Gegrillte Fleisch-Spiesse mit Gemuese:
Ein gebratener Fisch:
Sashimi, also roher Fisch:
Tempura, das ist mit Teig ummanteltes, frittiertes Gemuese:
Sauer eingelegtes Gemuese mit Chili-Streifen:
Reishaeppchen mit Fuellung und Ingwer:
Samstag, 19. November 2011
Seltsame Nahrungsmittel - Okra
Okra ist ganz und gar nicht typisch japanisch, scheint hier aber recht beliebt zu sein. In der Umi-Mensa gibts das eigentlich taeglich. So siehts beispielsweise aus:
Schmeckt nicht schlecht, so wie es da zubereitet ist. Das seltsame daran ist allerdings, dass das Zeug beim Kochen eine furchtbar schleimige und glitschige Substanz ausscheidet. Mit Staebchen essen wird dadurch nahezu unmoeglich.
Schmeckt nicht schlecht, so wie es da zubereitet ist. Das seltsame daran ist allerdings, dass das Zeug beim Kochen eine furchtbar schleimige und glitschige Substanz ausscheidet. Mit Staebchen essen wird dadurch nahezu unmoeglich.
Donnerstag, 17. November 2011
Seltsame Nahrungsmittel - Yokan
Grundrezept fuer Yokan ist: Wasser, zermahlene Adzukibohnen, Agar Agar und Zucker. Im Laden siehts beispielsweise so aus:
Ist eine Version mit gemahlenem Gruentee. Ausgepackt und angebissen:
Ist ein wenig mehlig, gleichzeitig etwas glibberig. Geschmacklich: ganz gut, ziemlich suess. Vom Tee hat man leider nicht viel geschmeckt.
Ist eine Version mit gemahlenem Gruentee. Ausgepackt und angebissen:
Ist ein wenig mehlig, gleichzeitig etwas glibberig. Geschmacklich: ganz gut, ziemlich suess. Vom Tee hat man leider nicht viel geschmeckt.
Freitag, 11. November 2011
Yakiniku - Grillen auf Japanisch
Yakiniku heisst einfach nur gegrilltes Fleisch. Und in einem Restaurant, was sich auf sowas spezialisiert hat, waren wir gestern, zusammen mit den japanischen Kollegen.
Mitten im Tisch ist ein Gasgrill eingelassen, auf dem man selbst alles moegliche zubereitet.
Hauptsaechlich gibts da natuerlich Fleisch, wie der Name schon sagt, aber man konnte auch Gemuese, Kartoffeln, Reis, Muscheln und Schrimps bestellen, und es gab eine grosse Auswahl an Salaten. Alles sehr lecker! Man bekommt eine Grillzange zu jedem Grill, es geht aber auch sehr gut mit den Staebchen.
Witzig waren die Riesen-Steaks, die die Groesse des halben Grills hatten. Ich hab mich noch gefragt, wie man so ein riesen Ding mit Staebchen essen soll, da wurde auch schon die Scheere ausgepackt und schnipp, schnapp wurde aus dem einen grossen Stueck Fleisch viele kleine
Das Mini-Steak, in Sosse getunkt und mit Staebchen gegessen, sieht dann so aus:
Auch witzig: Es gibt auch Wiener Wuerstchen, die gegrillt werden:
Wenn die Flammen allzu sehr an dem Rost gezuengelt haben, wurde der kurzerhand ausgetauscht.
Es war uebrigens eine All-You-Can-Eat, das heisst, fuer einen Preis von 2500 Yen (sind gerade um die 23,50 Euro) konnte man eineinhalb Stunden lang alles essen und trinken, was man runtergekriegt hat. Ich war natuerlich furchtbar satt hinterher, wie die anderen auch. Allerdings hab ich hinterher etwas nach Grill gemueffelt, ist aber kein Wunder, da sich das ganze in einem, zwar beluefteten, aber geschlossenen Raum abgespielt hat.
Mitten im Tisch ist ein Gasgrill eingelassen, auf dem man selbst alles moegliche zubereitet.
Hauptsaechlich gibts da natuerlich Fleisch, wie der Name schon sagt, aber man konnte auch Gemuese, Kartoffeln, Reis, Muscheln und Schrimps bestellen, und es gab eine grosse Auswahl an Salaten. Alles sehr lecker! Man bekommt eine Grillzange zu jedem Grill, es geht aber auch sehr gut mit den Staebchen.
Witzig waren die Riesen-Steaks, die die Groesse des halben Grills hatten. Ich hab mich noch gefragt, wie man so ein riesen Ding mit Staebchen essen soll, da wurde auch schon die Scheere ausgepackt und schnipp, schnapp wurde aus dem einen grossen Stueck Fleisch viele kleine
Das Mini-Steak, in Sosse getunkt und mit Staebchen gegessen, sieht dann so aus:
Auch witzig: Es gibt auch Wiener Wuerstchen, die gegrillt werden:
Wenn die Flammen allzu sehr an dem Rost gezuengelt haben, wurde der kurzerhand ausgetauscht.
Es war uebrigens eine All-You-Can-Eat, das heisst, fuer einen Preis von 2500 Yen (sind gerade um die 23,50 Euro) konnte man eineinhalb Stunden lang alles essen und trinken, was man runtergekriegt hat. Ich war natuerlich furchtbar satt hinterher, wie die anderen auch. Allerdings hab ich hinterher etwas nach Grill gemueffelt, ist aber kein Wunder, da sich das ganze in einem, zwar beluefteten, aber geschlossenen Raum abgespielt hat.
Dienstag, 8. November 2011
Seltsame Lebensmittel - Umeboshi
Ich hab eben in der Suesswarenabteilung des Uni-Shops ein Dings mitgenommen, das so aussieht:
Das lag zwischen Schoki und Karamelbonbons. Dank der rosa Verpackung und der draufgemalten (Pflaumen-)Blueten hab nix boeses erwartet. Weit gefehlt! Einer der Japaner hat mich dann netterweise vorgewarnt. Er meinte was von sauer und salzig. Beim Auspacken kam mir schon ein eher ungewoehnlicher, saeuerlicher Geruch entgegen
In Sachen Konsistenz ist das Dings sehr hart, mit Kern in der Mitte. Beim Anbeissen fuehlt sichs recht knackig an:
Aber: meine armen Geschmacksnerven! Jammerjammerjammer! Das Ding ist das Sauerste, was ich je gegessen habe. Und das Ding ist gleichzeitig das Salzigste, was ich je gegessen habe. Schmeckt wie pures Salz, auf das Zitronensaeure getroepfelt wurde. Ach was, schlimmer!
Ich hab mittlerweile herausgefunden, dass es sich um eine Umeboshi gehandelt hat. Also eine sauer und salzig eingelegte Pflaume, die eigentlich eine Aprikose ist. Die Japaner stehen drauf, aber die sind ja auch ein wenig verrueckt.
Das lag zwischen Schoki und Karamelbonbons. Dank der rosa Verpackung und der draufgemalten (Pflaumen-)Blueten hab nix boeses erwartet. Weit gefehlt! Einer der Japaner hat mich dann netterweise vorgewarnt. Er meinte was von sauer und salzig. Beim Auspacken kam mir schon ein eher ungewoehnlicher, saeuerlicher Geruch entgegen
In Sachen Konsistenz ist das Dings sehr hart, mit Kern in der Mitte. Beim Anbeissen fuehlt sichs recht knackig an:
Aber: meine armen Geschmacksnerven! Jammerjammerjammer! Das Ding ist das Sauerste, was ich je gegessen habe. Und das Ding ist gleichzeitig das Salzigste, was ich je gegessen habe. Schmeckt wie pures Salz, auf das Zitronensaeure getroepfelt wurde. Ach was, schlimmer!
Ich hab mittlerweile herausgefunden, dass es sich um eine Umeboshi gehandelt hat. Also eine sauer und salzig eingelegte Pflaume, die eigentlich eine Aprikose ist. Die Japaner stehen drauf, aber die sind ja auch ein wenig verrueckt.
Samstag, 5. November 2011
Seltsame Lebensmittel - Melonpan
Brot und Broetchen backen koennen die Japaner einfach nicht. Es ist immer irgendwas pampig-feuchtes, schneeweisses, ohne Geschmack, was einem die Japaner als Brot verkaufen wollen. Dieses Nicht-Backen-Koennen gipfelt meiner Meinung nach in einem Dings namens Melonpan. Das ist das gleiche wie das japanische Brot, nur in grün. Also wirklich grün.
Ich hatte gehofft, dass es wenigstens ein wenig nach Gruentee schmeckt, den ich ganz gern trinke. Weit gefehlt. Das Ding ist aussen pappsuess, und innen mit einer noch pappsuesseren Creme gefuellt, die einen leichten Hauch von Melonengeschmack hat:
Wer gern Zucker pur isst, fuer den ist das vielleicht was. Fuer mich ist das definitiv nichts!
Ich hatte gehofft, dass es wenigstens ein wenig nach Gruentee schmeckt, den ich ganz gern trinke. Weit gefehlt. Das Ding ist aussen pappsuess, und innen mit einer noch pappsuesseren Creme gefuellt, die einen leichten Hauch von Melonengeschmack hat:
Wer gern Zucker pur isst, fuer den ist das vielleicht was. Fuer mich ist das definitiv nichts!
Nishiki Market
Eine kulinarische Attraktion ist der Nishiki Market. Das ist eine lange, ueberdachte Strasse, an der rechts und links unzaehlige Geschaefte sind, in denen hauptsaechlich Nahrungsmittel verkauft werden.
Es gibt, natuerlich, Fisch in allen denkbaren Varianten, roh
und gebraten
eingelegtes Gemuese
und Oktopus am Stiel
Dazwischen gibts aber auch Blumenlaeden, Schuhlaeden und unzaehlige Restaurants.
Es gibt, natuerlich, Fisch in allen denkbaren Varianten, roh
eingelegtes Gemuese
und Oktopus am Stiel
Dazwischen gibts aber auch Blumenlaeden, Schuhlaeden und unzaehlige Restaurants.
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